Einträge mit Tag ‘IDIADA’

 

Schnelle Grüße

Freitag, 6. Juni 2008 um 02:04 von Ro

Letzte Gelegenheit doch noch ein paar Worte zu meinen zwei Wochen IDIADA zu verlieren (wer sie findet, darf sie behalten!). Irgendwie blieb dieses Mal nicht so viel Zeit für Privates - es schlaucht halt schon irgendwie jeden Tag bis 1:00 Uhr in der Nacht unterwegs zu sein. Zwar haben wir jeden Tag auch erst um 12:30 Uhr begonnen, allerdings kann man sich halt auch nicht so schnell an diese “Spätschichten” gewöhnen.
Viel zu berichten gibt’s diesmal sowieso net. Immerhin hab’ ich aber auf einem meiner Morgenspaziergänge am Strand alte Bekannte wieder getroffen: Tim, Tom, Piet und Dennis (Piet hat sich leider versteckt …) geht es wohl gut. Anscheinend hat der Aufruf von Ke geholfen. Alle sind gut unter die Haube gekommen und sind fleißig am Nestbau!

Tim, Tom und Dennis

Ansonsten außer viel Arbeit nix Neues in Vilanov i la Geltru. Aber immerhin haben wir es einmal zu unserem Lieblingsitaliener geschafft :-)

Unser Lieblingsitaliener

Und nun geht’s in ein paar Stunden auch schon wieder nach Hause. Gut!


Tags:
Ähnliche Beiträge:
 
 

Ke hat mich mal wieder einfach so gehen lassen ….

Montag, 2. Juni 2008 um 12:31 von Ro

… von wegen, ich hätte mich einfach so aus dem Staub gemacht.

Der Weg nach IDIADA ging diesmal über einen kurzen Abstecher nach Brüssel. Mittlerweile hab’ ich ja das Trauma überwunden, einen ganzen Tag am Stuttgarter Flughafen fest zu sitzen - in Brüssel war immer noch eine Bahn gesperrt, da am Tag zuvor ja eine Maschine in zwei Teile gebrochen war. Leider mussten wir deswegen auf die von unseren Gastgebern organisierte Stadtrundfahrt in Brüssel verzichten.

Was soll ich nun aber zu Brüssel sagen von den wenigen Stunden, in denen wir die Stadt erkunden konnten?

Die EU ist überall und man hat das Gefühl die Politiker werfen das Geld dort mit beiden Armen aus den Luxusautos, die zwischen Flughafen und EU-City hin und her gondeln. Schon der Flughafen scheint den Status der Stadt illustrieren zu wollen, indem er die ankommenden Fluggäste in einem Gewaltmarsch quer durch den ganzen Flughafen schickt, vorbei an Läden, die bestimmt nicht für meinen Geldbeutel gemacht sind.

Ansonsten? Ich mach’s kurz:

standesgemäßer Transport vom Flughafen zum Hotel in einer Mercedes S-Klasse (was sonst?) mit Fahrer, der einem die Koffer fast bis zum Zimmer bringt. Hotelzimmer mit nobelster Ausstattung, gleich im Zentrum der Stadt. Super Organisation der Gastgeber mit einem wirklich leckeren Essen. Das Headquarter der Gastgeber am nächsten Tag in einem renovierten klassizistischen Altbau, der zeigt, das die Firma Geld hat. Die Meeting-Rooms teilweise mit Kronleuchter. Das Meeting selbst aber eher wenig ergiebig. Immerhin Zeit für’s Knüpfen von Kontakten. Und dann Zeit im Regen für einen kleinen Stadtrundgang (der Flieger nach Barcelona sollte erst um 21:00 Uhr starten).

Seht selbst:

Brüssel1

Richtig beeindruckend fand ich auch die vorsichtig renovierte gotische Kathedrale, mit einer faszinierenden Kanzel und Einblicke in die romanischen Fundamente.

Brüssel2

Der Flieger nach Barcelona hatte dann - wie es sich gehört - zwei Stunden Verspätung. Immerhin noch Zeit ein wenig das belgische Bier zu genießen ….

Wäre Brüssel nicht so teuer - ich würde wieder kommen!


Tags: | | | | | | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Frühjahrsputz - es geht weiter…

Donnerstag, 15. Mai 2008 um 10:46 von Ke

Immer nur Schokolade ödet mit der Zeit ja auch an. Und weil ich beim Ausmisten im Gewürzschrank noch jede Menge getrockneter Chillischoten gefunden habe, landen diese kurzerhand zusammen mit getrocknetem Thymian, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern in netten Flaschen - aufgegossen mit dem leckeren Olivenöl, das Ro immer von einem Bauern in der Nähe von Vilanova mitbringt.

Olivenöl

Mjam, mjam,… noch ein paar Wochen durchziehen lassen, und - über Tomaten und Mozarella geträufelt, zum Salatdressing oder einfach nur mit Weißbrot getunkt - genießen… fein!

imgp4271.JPG

Das Hauptanbaugebiet für Olivenbäume ist allerdings in Andalusien, bei Jaén, Córdoba und Sevilla. Allein Jaén produziert ungefähr die Hälfte des andalusischen und ein Drittel des spanischen Olivenöls. Das sind 10% des weltweit konsumierten Olivenöls!!!
Davon konnten wir uns letztes Jahr im Sommerurlaub überzeugen - Olivenbäume bis zum Horizont…


Tags: | | | | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Mitbringsel

Donnerstag, 10. April 2008 um 14:40 von Ro

Gestern hatten wir unseren freien Tag. Für mich endlich die Gelegenheit ein paar Mitbringsel zu organisieren. Einfach in einen Laden gehen und was kaufen ist nicht mein Ding - vor allem, da ich nun schon zum x-ten Mal hier bin und einfach auch keine gescheiten Sachen mehr finde. Aber meine Liebste zu Hause hat ja Gott sei Dank keine materiellen Begehrlichkeiten. Also hab’ ich mich ins Auto gesetzt und - wie gewünscht - mal wieder einen Ohrenkaktus organisiert. Die wachsen hier nämlich zu Hauf, vor allem an der Seestrecke. Was bietet sich dann also besser an, als ein “selbst gepflücktes” Mitbringsel?

Kaktus in l’Arboc

Am Nachmittag ging es dann nach Barcelona. Hier lob’ ich mir mal den spanischen Nahverkehr. So chaotisch und unübersichtlich es auch ist - meist is’ es dann recht unkompliziert: die Automaten funktionieren nicht? Kein Problem, die Karten gibt’s dann einfach umsonst. In Deutschland wär’ wohl eher der Zug ausgefallen ….
In Barcelona hab’ ich mir mal wieder die Sagrada Familia angekuckt. Da war ich ja auch schon mal vor 5 Jahren - und es war echt interessant zu sehen, was sich an der Baustelle so alles verändert hat. Angeblich soll ja hier irgendwann mal mit 170m Höhe der höchste Kirchturm der Welt entstehen - aber mal ehrlich: obwohl sich seit meinem letzten Besuch so manches verändert hat glaub’ ich nicht daran, dass ich die Fertigstellung des Turms noch erlebe. Das Ulmer Münster wird also den Anspruch den höchsten Kirchturm der Welt zu haben noch sehr sehr lange halten können.

Sagrada Familia, Barcelona

Ansonsten gibt’s von Barcelona diesmal nicht viel zu erzählen. Ich hab’s dann einfach noch genossen durch die Rambla zu laufen, den Markt unsicher zu machen und ein wenig ins Barri Gotic zu schnuppern.

Markt in Barcelona

Vor allem in der Rambla waren dort natürlich die blau-weißen Fußballfans nicht zu übersehen und nicht zu überhören. Am Abend - zurück in Vilanova i la Geltru - gab’s dann noch ein leckeres Abendessen mit den Kollegen beim wirklich leckeren “Geheimtip-Design-Italiener” um die Ecke - ein schöner Abschluss für einen schönen Tag.

A propos Abschluss: dies ist nun der letzte Beitrag in der “Serie” Lebenszeichen. Morgen geht’s ja schon wieder zurück in die Heimat. Die Idee Die Motivation aus IDIADA mal ein wenig mehr zu bloggen ist vor allem durch den Pluginbeitrag bei Donvanone entstanden. Und es hat Spass gemacht und mich auch wieder zurück gebracht zum eigentlichen Grund zu bloggen - nämlich der Famillie und den lieben Freunden “Lebenszeichen” zu senden ….


Tags: | | | | | | | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Showdown

Mittwoch, 9. April 2008 um 13:25 von Ro

Warum muss ein Arbeitstag eigentlich immer mit einem Wecker beginnen? Gnadenlos reißt er mich aus dem Land der Träume. Die Nacht war irgendwie kurz und mir ist kalt. Liegen bleiben macht’ keinen Spass - wenn’s kalt ist sind die spanischen Bettdeckchen nämlich so ganz und gar nicht kuschelig. ’s wird auch Zeit. ’s ist zehn nach neun. Frühstück gibt’s doch nur bis zehn …
Erst mal ein Blick nach draußen. Sieht nach Regen aus. Regen ist doof. Testen bei Regen macht depressiv. Aber der Tag ist ja noch lang. Wird schon klappen.
Beim Frühstücken dann dieselben sechs Gesichter, die man nun schon den neunten Tag in Folge rund um die Uhr um sich hat. Mit Augenringen bis zum Unterkiefer. Nix für ungut - ich mag’ meine Kollegen - aber irgendwann macht sich der Lagerkoller auch bei mir bemerkbar. Aber nur noch diesen einen Tag, dann is’ es geschafft.

Der Spaziergang zum Strand muss heute ausfallen - stattdessen gibt es die erste Lagebesprechung im Hotel. Und natürlich gehen die Diskussionen im Auto nach IDIADA weiter. Aber das Wetter wird besser und mit ihm auch unsere Stimmung. Zu tun gibt’s heute eigentlich nicht mehr viel. Alles steht. Tagsüber sind erst mal Diskussionen angesagt - über Problemfälle, Strategien, die nächsten Schritte. Fast fühlt man sich wie zu Hause - nur dass die Besprechungen hier immer irgend’ was provisorisches haben. Man trifft sich, wo gerade Platz ist - und meist muss man erst mal Platz schaffen und Pizzaschachteln, Coladosen, Chipspackungen, Schmierpapier, Kabelgewirr, ausgebaute Steuergeräte aus dem Weg räumen. Und doch hab’ ich das Gefühl, dass die Besprechungen hier viel gewichtiger sind, mehr bewegen. Das ist auch der Grund, warum es uns immer wieder hierher verschlägt. Alles ist irgendwie intensiver. Wir sind voll bei der Sache - voll in unserem Element.

Nachmittags geht’s dann zwischendurch mal kurz zum Einkaufen. Tiefkühlpizza für den einen, Salat für den anderen. Nichts spektakuläres. Das alles wird dann abends, zusammen mit den ganzen Chefs in der Boxküche (die mittlerweile eher an eine Studentenwohnheimküche erinnert) verdrückt. Die Diskussionen gehen weiter. Die letzte Besprechung beginnt um 20 Uhr - und endet um halb zehn. Jetzt wird’s spannend. Die Fahrversuche mit den Chefs sind immer ein wenig heikel - zeigt man doch meist einen Arbeitsstand (sonst gäb’s ja auch nix zu tun). Die Erwartungen sind meist aber manchmal ganz anders und die Chefs sind halt auch nicht 9 Tage unterwegs gewesen und wissen oft nicht, wie sie die Ergebnisse einordnen müssen. Das ist wohl das wichtigste heute - dass wir das, was wichtig ist, vermitteln können. Doch das Schöne ist, dass wir hier mittlerweile eine recht offene Kultur haben. Solange man Ergebnisse nicht schönredet und konstruktiv die Problemfälle diskutiert wird einem zugehört. Und wir haben Zeit. Die Nacht ist noch lang.
Enden tut sie dann um 2 Uhr nachts. Alle sind wir hundemüde - aber auch erleichtert, dass alles so gut geklappt hat. Es hat sich rentiert. Und alle wissen wir wieder, dass wir den richtigen Beruf gewählt haben!

Jetzt aber wird’s Zeit, dass wir bald nach Hause kommen!


Tags: | | | | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Vilanova i la Geltru - die schöneren Seiten

Dienstag, 8. April 2008 um 12:06 von Ro

Alle Artikel zu Lebenszeichen

  1. Lebenszeichen
  2. IDIADA - der 1. Tag
  3. Arbeiten
  4. Der Weg
  5. Testen mal anders
  6. Vilanova i la Geltru
  7. Vilanova i la Geltru - die schöneren Seiten
  8. Showdown
  9. Mitbringsel

Da wir unserer Versuche immer Nachts durchführen und uns deshalb morgens erst um 9 Uhr zum Frühstücken einfinden, haben wir am Vormittag immer ein wenig Zeit, kurz zum Strand von Vilanova i la Geltru zu gehen. Nicht sehr spektakulär, aber hier ein paar wild gewürfelte Eindrücke - nur um nicht komplett in Schwarzmalerei zu verfallen:

Strand von Vilanova i la Geltru

Stier

Vögel


Tags: | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Vilanova i la Geltru

Montag, 7. April 2008 um 00:09 von Ro

Über den Weg zum Hotel hab’ ich ja schon berichtet. Das Hotel selbst ist in Vilanova i la Geltru - eine Industriestadt, die so gar nicht viel mit einer idyllischen spanischen Küstenstadt gemein haben will. Im Gegensatz zur Nachbarstadt Sitges - die manchen Spanienurlaubern nicht ganz unbekannt sein dürfte - hat man in Vilanova i la Geltru den Strand mit immer hässlicheren Blocks und Hochhäusern regelrecht zugepflastert. Unser Hotel liegt dabei in “zweiter Reihe” und ist eher funktionell, denn gemütlich. Dennoch kann man es hier aushalten - die Zimmer sind groß und haben alle eine eigene kleine Küche (wir sind hier doch Selbstversorger).

Hotel in Vilanova i la Geltru

Trotz der Hässlichkeiten in Vilanova i la Geltru fühlen wir uns hier eigentümlicherweise ganz wohl. Die lärmenden Straßen, die Geschäftigkeit, die Betriebsamkeit, die überfüllten Tapas-Bars und der viele Verkehr haben irgendwie seinen ganz besonderen Charme und manchmal hab’ ich das Gefühl, dass Vilanova i la Geltru authentischer und “spanischer” ist, als alle Urlaubshochburgen miteinander.

Vilanova i la Geltru


Tags: | | | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Testen mal anders

Samstag, 5. April 2008 um 16:09 von Ro

Wenn man Tester zu lange alleine lässt kommen am Ende wohl solche Versuche raus (ab dem letzten Drittel wird’s witzig):

[youtube HubdbUeCvKQ]

Im Gegansatz zu diesen Testern wird natürlich hier in IDIADA ernsthafte Forschung und Entwicklung betrieben ( :-) ).

Obwohl - nochmal zwei Wochen und ich garantier’ für nix mehr - langsam aber sicher macht sich nämlich der Lagerkoller bemerkbar!


Tags: | | | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Der Weg

Samstag, 5. April 2008 um 11:05 von Ro

Unser Hotel liegt nicht direkt an der Teststrecke. Aus irgend einem Grund hat sich noch kein Investor für einen Hotelkomplex in der direkten Nachbarschaft gefunden, so dass wir jeden Morgen und jeden Abend ca. 20 Kilometer zurücklegen. Dazu gibt es zwei Fahrtmöglichkeiten. Eine davon geht direkt an einem großen Stausee vorbei - und ich würde die Fahrt als eher “anspruchsvoll” bezeichnen:


Größere Kartenansicht

Je nach Temperament des jeweiligen Fahrers sind die Mitfahrer am Ende der Strecke mehr oder weniger bleich (Oh, schnell fahren muss man dazu nicht ….. Ke weiß wovon ich spreche, sie ist diese Strecke mit Eifer und sichtlichem Spaß hinterm Steuer auch schon selbst gefahren).

Tagsüber wird man dort dafür mit einer wunderbaren Landschaft belohnt, so dass wir diese Strecke dann doch immer wieder der langweiligen Autobahn vorziehen:

Seestrecke

Ein wenig seien uns doch diese Lichtblicke gegönnt, oder?


Tags: | | | | |
Ähnliche Beiträge:
 
 

Arbeiten

Donnerstag, 3. April 2008 um 10:53 von Ro

Eigentlich könnte ich ja jetzt schon wieder zurück ins Hotel. Wenn man’s genau nimmt hab’ ich nämlich soeben meine Wochenarbeitszeit erreicht. Aber so ist’s halt in IDIADA. Schließlich sind wir zum Arbeiten nach Spanien gekommen.
Viele fragen mich immer wieder, warum es zur Erprobung überhaupt nach Spanien geht. Zum einen ist es in Spanien von der Witterung natürlich sehr viel beständiger. Viel wichtiger ist aber wohl die Tatsache, dass wir hier “unter uns” sind. Es gibt keine Störungen durch Telefonate, keine Verwaltungsaufgaben, keine Besprechungen, …. die Arbeit hier ist halt viel intensiver. Wichtig sind auch die zahlreichen Kontakte, die man hier knüpft. Schließlich hat man hier die Möglichkeit auch mal “über den Tellerrand” zu kucken und sich mal mit anderen Teams auszutauschen.
In unseren Team machen wir unsere Fahrversuche hauptsächlich nachts. Deshalb sind wir jeden Abend bis fast Mitternacht unterwegs. Zwar treffen wir uns am nächsten Tag erst um 9 Uhr zum Frühstück - allerdings gehen 13 Stunden Arbeit am Tag schon an die Konsistenz, so dass die Augenringe der Kollegen von Tag zu Tag sichtbar größer werden. Natürlich macht’ man da auch Pausen - aber meist ist dann doch wieder die Arbeit Thema der Gespräche. Andererseits habe ich immer das Gefühl, dass in IDIADA einfach am meisten “passiert”. Es ist produktiv und man schafft so viel, wie sonst in 4 Wochen nicht.
Ob sich’s gelohnt hat, wird sich nächste Woche zeigen, wenn wir unsere Arbeit einigen Entscheidungsträgern der Serie demonstrieren müssen.

Drückt uns also die Daumen!


Tags: | | | |
Ähnliche Beiträge: