Einträge mit Tag ‘Kultur’

 

verpantschte pseudo-löwenmensch-möchtegernskulpturen

Sonntag, 12. Oktober 2008 um 01:05 von Ro

Ke hat sie in einem Kommentar zu Donvanones Beitrag zur Löwenmenscheninvasion in Ulm als “verpantschte pseudo-löwenmesch-möchtegernskulpur” bezeichnet. Jetzt werden sie bald verschwinden, denn morgen heute werden sie versteigert. Zeit wird es - das Kapitel soll nun endlich ein Ende haben.
Viele haben diese Skulpturen von Anfang an kritisiert. Manche vielleicht auch nur aus Kritik am Initiator Ralf Milde selbst, doch die meisten wohl aus Respekt vor diesem 30000 Jahre alten Kunstwerk. Jeder, der den Löwenmenschen im Ulmer Museum mal live erlebt hat, wird mir zustimmen, dass die Skulpturen in der Stadt dem Original in keinster Weise das Wasser reichen können.

Löwenmensch

Wer war der Künstler, der vor 30000 Jahren dieses Kunstwerk geschaffen hat? Zu welchem Zweck? Bestimmt nicht um als Werbeträger für Aluminiumprofile zu dienen. Und von Respekt fehlt jede Spur:
p1020696.JPGp1020699.JPGp1020698.JPG
Sicherlich - die Aktion hat den Löwenmenschen wieder ins Bewusstsein der Ulmer gerückt. Doch Werbung geht bestimmt auch anders - und eigentlich geht es doch auch gar nicht um die Werbung für den Löwenmenschen: auf der Homepage des Ulmer Museums kommt der Löwenmensch jedenfalls nicht sehr werbewirksam zur Geltung.
Und mal ganz ehrlich Herr Milde. Die Idee ist mittlerweile doch wirklich ein alter Hut. Das haben weder der Löwenmesch noch die Kulturliebenden unter den Ulmern verdient.


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Kulturnacht 2008 in Ulm

Sonntag, 21. September 2008 um 22:39 von Ro

Gestern hat in Ulm - nun schon zum 8. Mal - die Ulmer und Neu-Ulmer Kulturnacht stattgefunden, an 98 Orten mit über 500 Künstlern. Dieses Jahr sind wir die Kulturnacht allerdings gemütlich angegangen (aus verständlichen Gründen, der Counter rechts oben tickt unaufhörlich der Null entgegen). Vergleichsweise spät sind wir los und erst einmal in die Pionierkaserne, einer Druckwerkstatt, wo man neben alten Druckmaschinen auch die unterschiedlichen Drucktechniken kennen lernen konnte.
Druckerei in der PionierkaserneDruckerei in der PionierkaserneDruckerei in der Pionierkaserne
Eine Überraschung war dort das lecker Essen. Für 5€ konnte man sich an einem afrikanischem Buffet frei bedienen - und das hatte den Namen exotisch mal wirklich verdient. Die liebe Köchin Sabine ist eine schwarze Mama, wie sie im Buche steht. Leider konnte sie und bei den meisten Gerichten nicht einmal den deutschen Namen sagen. Da gab’ es Gemüse und Früchte, vor denen ich sonst wohl Angst hätte …. und auf die Frage, wie denn dieser leckere Kartoffel-Rote-Rüben-und-noch-irgendwas-Salat geht, hat sie uns einfach schwuppdiwupp mit ihrer Telefonnummer versorgt: “Du anrufen und kommen zu mir nach Hause, ich Dir zeigen wie geht. Jeden Tag bin ich da.”. Einfach nur herzallerliebst.

Vom restlichem Abend gibt es, bis auf die Weishaupt-Sammlung eigentlich nicht soo viel zu erzählen - wie gesagt, wir haben es gemütlich angehen lassen: ein leckerer Cocktail am Münsterplatz, dort dann auch den “Kulturbeutel” vom großen schwedischen Einrichtungshaus abgestaubt, die wirklich beeindruckende Fotoausstellung “Der gewandelte Augenblick” in der Galerie im Kornhauskeller mit den Künstlern Esther Hagenmaier, Sven Erik Klein und vor allem Pit Kinzer (dessen Arbeiten mich am meisten beeindruckt hatten), passend dazu im Café im Kornhauskeller wunderbarer Jazz mit der Ulmerin Jennie Döring. Schließlich noch eine Feuer-Luft-Show im Judenhof, sowie gregorianische Klänge im Ulmer Münster, bevor mich Ke dann doch noch in die Weishaupt-Sammlung locken konnte.

Kulturnacht in UlmKulturnacht in UlmKulturnacht in Ulm

Bisher war ich ja immer skeptisch, was die Weishaupt-Sammlung anging. Eine Kunstsammlung also, soso. Klingt sehr angestaubt. Seit gestern bin ich begeistert. Der Großteil der Sammlung sind Installationen, die man nicht anders als außergewöhnlich bezeichnen kann. Schade nur, dass der Ansturm dort derart gewaltig war, dass man durch die eigentlich riesigen Räume (es sind ja alles in allem nicht wirklich viele Kunstwerke ausgestellt) regelrecht durch geschoben wurde. Ich werd’ auf jeden Fall noch einmal hin gehen. Don, bist Du dabei?

Alles in allem war es - trotz des bitter kalten Wetters - ein sehr sehr schöner Abend. Jetzt müssen wir für das nächste Jahr nur noch einen Babysitter finden, damit wir wieder dabei sein können - in der Kulturnacht 2009 in Ulm.


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Irland 2008 - Teil 3: Newgrange

Montag, 8. September 2008 um 22:48 von Ro

Über 3200 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Lange bevor die ägyptische Zivilisation die Erbauer der Pyramiden von Gizeh hervorbrachte. Lange vor der Entstehung der Zivilisationen von Babylon und Kreta. Lange vor Stonehenge. Lange bevor die Kelten Irland besiedelten, lebte in einem Tal, das sehr viel später den Namen Brú na Bóinne bekam, ein Volk, dessen Baumeister ein atemberaubendes und geheimnisvolles Monument für die Ewigkeit bauten: das nun über 5200 Jahre alte Newgrange.

Newgrange

Was soll man zu einem Bauwerk noch sagen, dass genau so konstruiert wurde, dass jedes Jahr zur Wintersonnenwende der erste Sonnenstrahl des Tages durch eine Öffnung über dem Eingang fällt, langsam 22m weit durch einen Gang bis zur hinteren Kammer wandert, um dort ein weißes Steinbecken gleißend hell erstrahlen zu lassen? Gänsehaut pur!
Newgrange, EingangNewgrange, Platte vor dem EingangNewgrange, Steinplatte gegenüber dem Eingang
Nach derart unverschämt alten Bauten kommt uns unser Hotel an diesem Abend richtig modern vor:

Cabra Castle AnfahrtCabra CastleCabra CastleCabra CastleCabra CastleCabra Castle


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Irland 2008 - Teil 2: Türen in Dublin

Sonntag, 31. August 2008 um 08:31 von Ro

Wenn man von Dublin spricht, dürfen natürlich nicht die Türen von Dublin fehlen. Gerade um den Merrion Square herum sehen die georgianischen Häuser mit ihren Backsteinfassaden alle gleich aus. Irgendwie wollten sich die Leute aber doch von ihren Nachbarn unterscheiden und so hat jedes der Reihenhäuser andere Türen, Oberlichter oder kunstvoll geschmiedete Fußabstreifer.
Für Ke, bewaffnet mit einem Fotoapparat natürlich ein gefundenes Fressen. Deshalb dürfen die Türen von Dublin in dieser Reihe ja auch nicht fehlen:

Türen von Dublin


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Irland 2008 - Teil 1: Dublin

Sonntag, 24. August 2008 um 23:55 von Ro

Im Urlaub 2008 hat es uns dieses Jahr in den Norden verschlagen: nach Irland, auf die grüne Insel! Quirlige Städte, einsame Buchten, grüne Hügel, einen endlos weiten Himmel und mehr Schafe als Einwohner hat man uns versprochen. Enttäuscht wurden wir nicht!

Los ging’s mit 2 Tagen in Dublin - einer Stadt, wie sie eigenartiger nicht sein kann. Dublin hat ein ganz eigenes Flair und wir haben uns irgendwie sofort wohl gefühlt. Dabei ist Dublin so ganz anders, wie man Städte in Europa sonst so erlebt.

Am frühen Abend angekommen ging’s dann gleich mal in’s Viertel “Temple-Bar” - dem Treffpunkt für Künstler und Nachtschwärmer. Natürlich durften da der Pub “Temple Bar” und das “Gogartys” nicht fehlen (in dem wir am Abend darauf auch das EM-Halbfinale zumindest in Teilen miterleben durften).
Temple BarTemple BarTemple Bar
Temple BarTemple BarTemple Bar
Temple BarTemple BarTemple Bar
Ach ja, Abendessen gab’s im erwähnenswerten Bad-Ass-Cafe. Erwähnenswert deshalb, da es dort eine sehr ausgefallene Konstruktion gab, mit der die Bestellzettel direkt zur Theke befördert wurden. Erwähnenswert auch, da uns hier erstmals bewusst wurde, dass Irland ein wirklich wirklich teures Land ist…
The Bad Ass CafeThe Bad Ass CafeThe Bad Ass Cafe
Die Stadt selbst ist voll von historischen Sehenswürdigkeiten - leider darf in den Museen nicht fotografiert werden, so dass hier die Bilder ausbleiben müssen. Natürlich haben wir das “Must-Have” von Dublin nicht ausgelassen: Das Book of Kells und man muss zugeben: das Buch ist sehr beeindruckend. So wirklich richtig hin und weg waren wir dann aber von der Chester Beatty Library, die wir jedem Dublin-Besucher nur wärmstens ans Herz legen wollen. Es ist ein Geheimtipp, denn obwohl im Jahr 2002 als bestes Museum Europas ausgezeichnet findet es in so gut wie keinem Reiseführer Beachtung.

Abschließen möchten wir unserern Dublin-Rückblick mit den Straßenkünstlern Slainte, deren verrückte Musik uns den ganzen Urlaub begleitet hat:

p1010291.JPG

Hier noch eine kleine Kostprobe von YouTube (allerdings nicht von uns):


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Plitsch Platsch Naß(…)

Sonntag, 13. Juli 2008 um 00:19 von Ke

… vom Himmel goß ein Bach. Öhm ja. Wer weiß, was ich meine, darf mitsingen. Der Rest liest einfach unten weiter…

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Trotz Dauerregen haben wir es uns heute nicht nehmen lassen, die angekündigte Straßenkunstaktion in der Ulmer Innenstadt anzuschauen (war ja quasi Urlaubswetter ;-) ). Der Donvanone hatte ja leider keine Zeit! Überraschenderweise waren nicht nur die “normalen” Straßenbilder mit Kreide oder Akrylfarbe zu sehen, sondern auch einige Installationen und Skulpturen.

Erst mal ein paar Impressionen von den “klassischen” Straßenbildern. Die Künstler hatten es bei diesem Wetter nicht leicht - teilweise lief der Regen über die Bilder und ungemütlich war es sowieso. Trotzdem waren verhältnismäßig viele Interessierte vor Ort, die sich mit Ihren Regenschirmen gegenseitig fast die Augen ausgepiekst haben.

collage.jpg

Toll fand ich aber auch, “Straßenkunst” mal von einer anderen Seite aufzuziehen. Im Regen zerlaufende Bonbons riechen übrigens über Meter gegen den Wind echt lecker ;-)

collage1.jpg

Alles in allem ein gelungene Mischung aus Bekanntem und erfrischend Neuem. Schade nur, dass das Wetter so gar nicht mitgespielt hat. Wobei… es gibt ja kein schlechtes Wetter, nur unpassende Klamotten - oder so.


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Things of Beauty

Montag, 9. Juni 2008 um 00:10 von Ro

Gestern auf dem Weg zur Hochzeit von Doris und Martin im Europapark in Rust (der Don berichtete schon) haben mich Donvanone und FrauBü mit dem lange überfälligen Geburtstagsgeschenk überrascht. Dazu muss man natürlich sagen, dass die Beiden meinen Geburtstag ganz und gar nicht vergessen hatten - damals (is’ ja nun schon doch ein halbes Jahr her) gab’s einen Gutschein in Form einer Lauchstange (warum Lauchstange erfahrt ihr weiter unten). Doch das Warten hat sich mehr als gelohnt! Die Musik der CD, für die der Gutschein stand, ist wirklich mal einzigartig.
Es handelt sich dabei um das Album “Things of Beauty” der finnischen Folklore-Gruppe Loituma.

“Things of Beauty” - Loituma

Beschreiben lässt sich die Musik der 4 Künstler nur sehr schwer - irgendwie einen Mischung aus keltischer Musik mit bayerischem Folklore-Einschlag, vermischt mit surrealistischer Klangkunst. Die Faszination liegt wohl auch in der Unverständlichkeit der finnischen Sprache, die für meine Ohren eher wie Lautmalerei klingt.

Nach der wirklich sehr schönen Hochzeit im Europapark (aus diversen Gründen hat’s heute leider nicht für den Park gereicht …) sind wir heute Mittag wieder Richtung Heimat gefahren und während Ke, FrauBü und Donvanone noch schliefen zog’ die saftig grüne Landschaft an mir vorbei und ich hatte das Gefühl, dass diese finnischen Lieder just für so eine Landschaft gemacht wurden. Schön!

Ein Lied fällt allerdings ein wenig aus der Reihe - interessanter Weise passt es nicht so ganz zum restlichen Stil der CD und doch ist es das Lied, das mich erst zu Loituma gebracht hat. Natürlich ist es im Netz mittlerweile ein alter Hut, aber ein Ohrwurm ist es immer noch und es geht einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Hier erst mal das Original von einer Live-Aufnahme (Achtung Ohrwurm!):

Und hier der Clip, der dann auch klar macht, warum ich als Gutschein ausgerechnet eine Lauchstange bekommen hatte (wer es schafft, den Clip bis zum Ende bei voller Lautstärke zu kucken verdient meine Hochachtung *g*):

Hintergründe zu diesem Clip z.B. hier …

Das Lied ist eigentlich das letzte auf der CD. Eigentlich. Denn als ich die CD heute Abend nochmal durchgehört hatte, war Leva’s Polka nicht mehr das letzte Lied und es folgte noch ein sehr schönes finnisches Volkslied. Irgendwie scheint das wohl an dieser ominösen Brücke zu liegen: als wir nämlich auf der Heimfahrt kurz vor Ulm durch diese Brücke fuhren, hatte es schlagartig aufgehört zu regnen - direkt vor der Brücke regnete es aber noch wie aus Kübeln! Muss wohl ein Tor in ein anderes Paralleluniversum gewesen sein. Wie sonst sollten denn dann aus 10 Liedern 11 werden?


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Ke hat mich mal wieder einfach so gehen lassen ….

Montag, 2. Juni 2008 um 12:31 von Ro

… von wegen, ich hätte mich einfach so aus dem Staub gemacht.

Der Weg nach IDIADA ging diesmal über einen kurzen Abstecher nach Brüssel. Mittlerweile hab’ ich ja das Trauma überwunden, einen ganzen Tag am Stuttgarter Flughafen fest zu sitzen - in Brüssel war immer noch eine Bahn gesperrt, da am Tag zuvor ja eine Maschine in zwei Teile gebrochen war. Leider mussten wir deswegen auf die von unseren Gastgebern organisierte Stadtrundfahrt in Brüssel verzichten.

Was soll ich nun aber zu Brüssel sagen von den wenigen Stunden, in denen wir die Stadt erkunden konnten?

Die EU ist überall und man hat das Gefühl die Politiker werfen das Geld dort mit beiden Armen aus den Luxusautos, die zwischen Flughafen und EU-City hin und her gondeln. Schon der Flughafen scheint den Status der Stadt illustrieren zu wollen, indem er die ankommenden Fluggäste in einem Gewaltmarsch quer durch den ganzen Flughafen schickt, vorbei an Läden, die bestimmt nicht für meinen Geldbeutel gemacht sind.

Ansonsten? Ich mach’s kurz:

standesgemäßer Transport vom Flughafen zum Hotel in einer Mercedes S-Klasse (was sonst?) mit Fahrer, der einem die Koffer fast bis zum Zimmer bringt. Hotelzimmer mit nobelster Ausstattung, gleich im Zentrum der Stadt. Super Organisation der Gastgeber mit einem wirklich leckeren Essen. Das Headquarter der Gastgeber am nächsten Tag in einem renovierten klassizistischen Altbau, der zeigt, das die Firma Geld hat. Die Meeting-Rooms teilweise mit Kronleuchter. Das Meeting selbst aber eher wenig ergiebig. Immerhin Zeit für’s Knüpfen von Kontakten. Und dann Zeit im Regen für einen kleinen Stadtrundgang (der Flieger nach Barcelona sollte erst um 21:00 Uhr starten).

Seht selbst:

Brüssel1

Richtig beeindruckend fand ich auch die vorsichtig renovierte gotische Kathedrale, mit einer faszinierenden Kanzel und Einblicke in die romanischen Fundamente.

Brüssel2

Der Flieger nach Barcelona hatte dann - wie es sich gehört - zwei Stunden Verspätung. Immerhin noch Zeit ein wenig das belgische Bier zu genießen ….

Wäre Brüssel nicht so teuer - ich würde wieder kommen!


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Sît willekommen - uf eyner Reise in vergangene Tag…

Mittwoch, 14. Mai 2008 um 12:59 von Ke

Am Pfingstwochenende war es endlich wieder mal so weit: Armati Equites lud zum Ritterturnier mit Markt und Lager in Waldreichenbach ein.
Und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden wieder einmal übertroffen. Solch detailverliebten Kostüme, Gerätschaften und die gar einzigartige Stimmung findet man sonst fast nirgendwo!

collage4.jpg

Die Silberlinge haben wir auch kräftig wandern lassen… außer neue Räucheringredenzien und geröstete Kokoschips (siehe Collage links unten) durften auch niegelnagelneue Reisemäntel mit:

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Und weil es abends doch ein wenig frisch wurde, wurden diese gleich mal erprobt - so war ich wenigstens ein bisschen “gewandet” und der mut’ge Recke an meiner Seite gab ein gar hinreißend Bild ab ;-)


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Vilanova i la Geltru

Montag, 7. April 2008 um 00:09 von Ro

Über den Weg zum Hotel hab’ ich ja schon berichtet. Das Hotel selbst ist in Vilanova i la Geltru - eine Industriestadt, die so gar nicht viel mit einer idyllischen spanischen Küstenstadt gemein haben will. Im Gegensatz zur Nachbarstadt Sitges - die manchen Spanienurlaubern nicht ganz unbekannt sein dürfte - hat man in Vilanova i la Geltru den Strand mit immer hässlicheren Blocks und Hochhäusern regelrecht zugepflastert. Unser Hotel liegt dabei in “zweiter Reihe” und ist eher funktionell, denn gemütlich. Dennoch kann man es hier aushalten - die Zimmer sind groß und haben alle eine eigene kleine Küche (wir sind hier doch Selbstversorger).

Hotel in Vilanova i la Geltru

Trotz der Hässlichkeiten in Vilanova i la Geltru fühlen wir uns hier eigentümlicherweise ganz wohl. Die lärmenden Straßen, die Geschäftigkeit, die Betriebsamkeit, die überfüllten Tapas-Bars und der viele Verkehr haben irgendwie seinen ganz besonderen Charme und manchmal hab’ ich das Gefühl, dass Vilanova i la Geltru authentischer und “spanischer” ist, als alle Urlaubshochburgen miteinander.

Vilanova i la Geltru


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