Einträge mit Tag ‘Musik’

 

Niemand da :-(

Freitag, 27. Februar 2009 um 00:29 von Ro

Ist schon komisch von Geschäftsreise nach Hause zu kommen und niemand ist da (Ke und Lu sind sind schon seit Dienstag zur kommenden Taufe in der alten Heimat vorausgeeilt). Alles ist kalt, gar nix ist los.

Linköping war super anstrengend. Was hängen blieb:
- in Schweden bezahlt man in der Regel nicht mit dem Euro (blöd, wenn man keine Kronen dabei hat)
- der Durchschnittsschwede scheint in der Öffentlichkeit nie auf’s Klo zu müssen. Massentoilletten gibt es nämlich nicht, sondern lediglich hier und da mal ein einzelnes oder maximal zwei (sehr gut gepflegte, muss man sagen) Kabinen. Die für uns Männer so bequemen Pissoirs sucht man vergeblich. Dafür sind alle Toilletten behindertengerecht
- in Schweden wird Mitarbeiterwertschätzung ziemlich groß geschrieben
- so viele schwangere Frauen am Arbeitsplatz habe ich noch nie irgendwo gesehen
- so viele Frauen im IT-Beruf habe ich allgemein noch nicht erlebt
- in den Buros stehen überall Pflanzen - und die leben auch noch und scheinen glücklich zu sein
- an allen möglichen Durchgangstüren gibt es Zugangbeschränkungen mit Chipkarte UND Zahlenfeld
- trotz 25% VAT ist der BigMac nicht teurer als bei uns
- sonstiges Essen kann man sich eher nicht leisten. Schön, dass wir eingeladen waren ….
- der Flug nach München hatte über eine Stunde Verspätung
- der Weiterflug nach Stuttgart Gott sei Dank auch
- eine Zeitung im Flieger dabei zu haben, die auf der Titelseite über einen Flugzeugabsturz berichtet, ist interessant. Vor allem dann, wenn der Sitznachbar offensichtlich Flugangst hat …
- ach ja: es gibt Flüge von Stuttgart über München nach Norrköping (und zurück), aber ein Direktflug von München war nicht mehr zu bekommen
- und nein, man kann die Reise nicht abkürzen
- wenn Ke nicht da ist, kann ich ungestört TripHop hören


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Für Ke.

Sonntag, 15. Februar 2009 um 14:43 von Ro

Nicht, weil Valentinstag ist war (auf solche Tage geb’ ich nix). Auch nicht, weil ich Reinhard Fendrich besonders mag (eher sogar nicht). Sondern einfach nur, weil’s stimmt:


Weil du stolz bist wenn du wanst und di trotzdem zuabe lanst - wüll i di
weil ma worm wird, wenn du lochst und an Herbst zum Summa mochst - wüll i di
weil a bissl Glick für di no long net reicht
weilst bei mir bleibst, wenn da beste Freind si schleicht
weilst a Herz host wia a Bergwerk,
weilst a Wohnsinn bist für mi - steh i auf di
weil i mit dir old wern konn
weil ma ewig Kinder san - brauch i di
weilst des Brennan in mir fühlst und mi ni besitzen wüllst - brauch i di
weilst den Grund warumst bei mir bist nimma wast
weilst on mir anfoch an Norrn gfressen host
weil i nur bei dir daham bin
weilst a Wahnsinn bist für mi - steh i auf di
weil a bissl Glick fia di no long net reicht
weilst bei mia bleibst wenn da beste freind si schleicht
weilst a herz host wia a bergwerk
weilst a wohnsinn bist für mi - steh i auf di
weilst a herz host wira a bergwerk
weilst a wahnsinn bist für mi - steh i auf di


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Don’t worry - One Love

Donnerstag, 12. Februar 2009 um 23:55 von Ro

Nach einem richtig schönen Film bin ich heute Nacht noch eine Runde durch den wunderbaren Pulverschnee gestapft und hab’ die Stille genossen. Und irgendwie passend habe ich jetzt auch noch folgende Videos von Playing for Change gefunden.
Vielleicht nicht (mehr?) ganz so gut wie “Stand by me“, aber ein richtig passender Ausklang für den Abend:

Ich korrigiere mich: anders, aber auch seht gut! Gefällt!


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Heimattage

Sonntag, 11. Januar 2009 um 23:48 von Ro

minus12.jpg

Heute Abend im Auto auf dem Heimweg von der Heimat, bei -12.5°C Aussentemperatur zuerst mit dem Dave Brubeck Quartet (Danke an MaKe für die tolle CD!), dann mit Volksmusik (hier steht Volksmusik - nicht K. Moik, Musikantenstadl oder Schlager - da krieg’ ich nämlich Ausschlag) mit Bayern 1 und pünktlich an der Autobahnausfahrt von Ulm das Betthupferl (das weckt unweigerlich Kindheitserinnerungen). Ein irgendwie passender Ausklang für ein schönes Wochenende. Diesmal recht gemütlich ohne viel Stress. Gestern mit sehr leckerem und sehr lustigem Essen mit Freunden im Ferdinandshof während sich MaKe und PaKe als Babysitter versucht haben. Heute mit sehr leckerem Schweinebraten von MaRo und PaRo.

Kurz: einfach so richtige Heimattage …
… und ein irgendwie wild gemischter Beitrag :-)


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Playing for Change

Montag, 24. November 2008 um 22:26 von Ro

Heute abend auf Schmunzelpause entdeckt und gleich mal auf Playing for Change angemeldet, damit ich den Start der DVD bzw. den kommenden Music-Download Anfang 2009 ja nicht verpasse!

Wow! Das kribbelt!

Am Ende sieht man auch ganz kurz eine Einspielung von Vusi Mahlasela, den ich vor langer Zeit schon mal auf TED gesehen, mir damals aber leider nicht merken konnte. Jetzt hab’ ich Thula Mama aber wieder gefunden …
Auf der Flash-Seite von Playing for Change findet sich übrigens auch noch ein weiters Video von “Playing for Change” unter dem Menupunkt “Foundation”. Bin schon sehr gespannt, was da noch kommt …


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Irland 2008 - Teil 1: Dublin

Sonntag, 24. August 2008 um 23:55 von Ro

Im Urlaub 2008 hat es uns dieses Jahr in den Norden verschlagen: nach Irland, auf die grüne Insel! Quirlige Städte, einsame Buchten, grüne Hügel, einen endlos weiten Himmel und mehr Schafe als Einwohner hat man uns versprochen. Enttäuscht wurden wir nicht!

Los ging’s mit 2 Tagen in Dublin - einer Stadt, wie sie eigenartiger nicht sein kann. Dublin hat ein ganz eigenes Flair und wir haben uns irgendwie sofort wohl gefühlt. Dabei ist Dublin so ganz anders, wie man Städte in Europa sonst so erlebt.

Am frühen Abend angekommen ging’s dann gleich mal in’s Viertel “Temple-Bar” - dem Treffpunkt für Künstler und Nachtschwärmer. Natürlich durften da der Pub “Temple Bar” und das “Gogartys” nicht fehlen (in dem wir am Abend darauf auch das EM-Halbfinale zumindest in Teilen miterleben durften).
Temple BarTemple BarTemple Bar
Temple BarTemple BarTemple Bar
Temple BarTemple BarTemple Bar
Ach ja, Abendessen gab’s im erwähnenswerten Bad-Ass-Cafe. Erwähnenswert deshalb, da es dort eine sehr ausgefallene Konstruktion gab, mit der die Bestellzettel direkt zur Theke befördert wurden. Erwähnenswert auch, da uns hier erstmals bewusst wurde, dass Irland ein wirklich wirklich teures Land ist…
The Bad Ass CafeThe Bad Ass CafeThe Bad Ass Cafe
Die Stadt selbst ist voll von historischen Sehenswürdigkeiten - leider darf in den Museen nicht fotografiert werden, so dass hier die Bilder ausbleiben müssen. Natürlich haben wir das “Must-Have” von Dublin nicht ausgelassen: Das Book of Kells und man muss zugeben: das Buch ist sehr beeindruckend. So wirklich richtig hin und weg waren wir dann aber von der Chester Beatty Library, die wir jedem Dublin-Besucher nur wärmstens ans Herz legen wollen. Es ist ein Geheimtipp, denn obwohl im Jahr 2002 als bestes Museum Europas ausgezeichnet findet es in so gut wie keinem Reiseführer Beachtung.

Abschließen möchten wir unserern Dublin-Rückblick mit den Straßenkünstlern Slainte, deren verrückte Musik uns den ganzen Urlaub begleitet hat:

p1010291.JPG

Hier noch eine kleine Kostprobe von YouTube (allerdings nicht von uns):


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böse, boshaft, gefährlich, schlimm - oder doch eher verrucht, abgefahren, schelmisch, stark?

Dienstag, 29. Juli 2008 um 10:56 von Ke

Die Rede ist von dem Musical Wicked - die Story vor der Story vom Zauberer von Oz!

Die Karten hatten wir ja schon lange - und vorgestern war es endlich so weit. Edit: Zusammen mit unseren Nachbarn sind wir also nach Stuttgart gedüst. (Sorry, wollte Euch nicht unterschlagen!!!!) Ich hab mich sehr darauf gefreut, vor allem, weil wir letztes Jahr in überhaupt gar keinem Musical waren! Um die Tradition wieder zu beleben, haben wir uns - sobald bekannt war, dass Wicked in Stuttgart startet - sofort in den Kopf gesetzt: DA WOLLN MA HIN !

p1020384.JPG

Gott sei Dank haben wir uns bei Donvanone und FrauBü rechtzeitig zum Filmabend eingenistet - denn ohne die Handlung von “Der Zauberer von Oz” zu kennen, kann man (glaube ich zumindest) im zweiten Teil der Handlung nur bedingt folgen. Aber dafür bekommt man ja ein Faltblatt mit der Handlung des Filmes in die Hand gedrückt…
Alles in allem war es ein schöner Abend, mit wirklich bezaubernden Kostümen, sympathischen Darstellern und einem (zumindest im ersten Teil) tollen Bühnenbild. Leider hatte man am Ende das Gefühl, dass die Macher die Handlung unbedingt noch *schnellschnell* zu Ende bringen wollten - und dabei ein allzu wirres Chaos hinterlassen haben. Auch richtige Ohrwürmer, die man am liebsten den ganzen Tag vor sich hinsummen möchte, waren nicht dabei. Auf meiner Hitliste steht somit unangetastet “Tanz der Vampire”.

Ich bin mal gespannt, was sich in nächster Zeit in Stuttgart noch so tut…


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Where the Hell is Matt

Sonntag, 22. Juni 2008 um 14:35 von Ro

Passend zum Start in den Urlaub eine Neuauflage des legendären Videos von Matt Harding. Noch besser und noch mehr das hibbelige Gefühl am liebsten gleich hier losziehen zu wollen und die Welt und zu bereisen. Reiselust pur.

via


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Things of Beauty

Montag, 9. Juni 2008 um 00:10 von Ro

Gestern auf dem Weg zur Hochzeit von Doris und Martin im Europapark in Rust (der Don berichtete schon) haben mich Donvanone und FrauBü mit dem lange überfälligen Geburtstagsgeschenk überrascht. Dazu muss man natürlich sagen, dass die Beiden meinen Geburtstag ganz und gar nicht vergessen hatten - damals (is’ ja nun schon doch ein halbes Jahr her) gab’s einen Gutschein in Form einer Lauchstange (warum Lauchstange erfahrt ihr weiter unten). Doch das Warten hat sich mehr als gelohnt! Die Musik der CD, für die der Gutschein stand, ist wirklich mal einzigartig.
Es handelt sich dabei um das Album “Things of Beauty” der finnischen Folklore-Gruppe Loituma.

“Things of Beauty” - Loituma

Beschreiben lässt sich die Musik der 4 Künstler nur sehr schwer - irgendwie einen Mischung aus keltischer Musik mit bayerischem Folklore-Einschlag, vermischt mit surrealistischer Klangkunst. Die Faszination liegt wohl auch in der Unverständlichkeit der finnischen Sprache, die für meine Ohren eher wie Lautmalerei klingt.

Nach der wirklich sehr schönen Hochzeit im Europapark (aus diversen Gründen hat’s heute leider nicht für den Park gereicht …) sind wir heute Mittag wieder Richtung Heimat gefahren und während Ke, FrauBü und Donvanone noch schliefen zog’ die saftig grüne Landschaft an mir vorbei und ich hatte das Gefühl, dass diese finnischen Lieder just für so eine Landschaft gemacht wurden. Schön!

Ein Lied fällt allerdings ein wenig aus der Reihe - interessanter Weise passt es nicht so ganz zum restlichen Stil der CD und doch ist es das Lied, das mich erst zu Loituma gebracht hat. Natürlich ist es im Netz mittlerweile ein alter Hut, aber ein Ohrwurm ist es immer noch und es geht einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Hier erst mal das Original von einer Live-Aufnahme (Achtung Ohrwurm!):

Und hier der Clip, der dann auch klar macht, warum ich als Gutschein ausgerechnet eine Lauchstange bekommen hatte (wer es schafft, den Clip bis zum Ende bei voller Lautstärke zu kucken verdient meine Hochachtung *g*):

Hintergründe zu diesem Clip z.B. hier …

Das Lied ist eigentlich das letzte auf der CD. Eigentlich. Denn als ich die CD heute Abend nochmal durchgehört hatte, war Leva’s Polka nicht mehr das letzte Lied und es folgte noch ein sehr schönes finnisches Volkslied. Irgendwie scheint das wohl an dieser ominösen Brücke zu liegen: als wir nämlich auf der Heimfahrt kurz vor Ulm durch diese Brücke fuhren, hatte es schlagartig aufgehört zu regnen - direkt vor der Brücke regnete es aber noch wie aus Kübeln! Muss wohl ein Tor in ein anderes Paralleluniversum gewesen sein. Wie sonst sollten denn dann aus 10 Liedern 11 werden?


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Ulmer Zelt

Donnerstag, 22. Mai 2008 um 14:17 von Ro

Gestern Abend startete in Ulm das jährliche Ulmer Zelt-Festival mit Götz Alsmann und seinem neuen Programm “Mein Geheimnis”. Donvanone und FrauBü sei Dank, dass ich auch wirklich noch Karten bekommen habe - der Abend war wohl relativ schnell ausverkauft und ich muss sagen: zu Recht!
Als absoluter “Jazz-Neuling” ging ich mit relativ wenigen Erwartungen in die Show, war aber schnell begeistert. Die 5 Jungs im eleganten Kommunionanzug lieferten abwechslungsreiche Musik mit subtilen Texten. Auch die Geschichten, die Götz Alsmann dazwischen in fulminanter Showmastermanier zum Besten gab könnte man glatt als “literatisch wertvoll” einstufen. Schön (und schön schnell) gesprochen mit einer sichtlichen Freude am “sich artikulieren” und “posieren”. Es war auch schön, einfach nur dem Mimenspiel (nicht nur von Götz Alsmann), den Bewegungen samt der darin liegenden Großspurigkeit und einem fast frechen “sich zur Schau stellen” zuzusehen. Es war einfach eine Show - eine Show mit einem wirklich herausragenden Showmaster. Mit Haartolle. Und tollen Musikern - mit spürbarer Liebe zur Musik.

Zwei Dinge sind aber Schade: da Ke immer noch nicht gesund ist konnte sie leider nicht mit und ich hab’ sie gestern richtig vermisst - aus vielerlei Gründen. Und schade ist auch, dass es das einzige Event bleiben wird, dass ich dieses Jahr im Ulmer Zelt erleben werde - ein zweites IDIADA und unser Urlaub haben uns sozusagen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wer wissen will, was sonst noch so alles im Ulmer Zelt geboten ist, sollte am besten bei Donvanone vorbei schauen, der mit seinem Ulmer Zelt 2008, Vorschau in Ton und Bild bestimmt keine Highlights ausgelassen hat.


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