Einträge mit Tag ‘Nostalgie’

 

Das zweite Gesicht…

Samstag, 8. Mai 2010 um 13:25 von Ke

… von Eichstätt hat nichts mit der barocken Pracht der Kirchen, den fröhlichen Festen, oder den Touristengrüppchen zu tun, die mit Ihren Rädern die Stadt verstopfen.

2010-04-25-urlaub-in-eichstatt11

Das zweite Gesicht zeigt sich nur in stillen Winkeln, vergessenen Pfaden und spiegelt sich in den Fenstern verfallender Häuser wieder, die wie wacklige Zahnstummel im Gebiss einer etwas überschminkten alten Dame vorwitzig hervorlugen.

Die Fotos zeigen einen Teil meiner persönlichen Nostalgietour durch das Städtchen meiner Kindheit. Oben in der Mitte ist der Eingang des schon lange geschlossenen Kinos zu sehen. Hier gab’s zu “König der Löwen” und “Ariel die Meerjungfrau” Gummibärchen und Eis - und charmante kleine Tischchen mit Schirmlampe an jedem Platz.


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Neue Kisten

Donnerstag, 10. April 2008 um 18:11 von Ke

Gerade hab ich gerade einen sehr nachdenklichen Beitrag über das Vergessen gelesen. Der Donvanone hat nämlich eine Kiste, wo er all die Dinge aufhebt, die ihn an irgendetwas erinnern sollen.

Hm. Komisch. Mir fällt grad auf, dass ich zwar viele Kisten habe, (auch 2 oder 3 Kisten für Erinnerungen an spezielle Personen). Aber keine allgemeine Nostalgiekiste… Hängt wohl mit meinem Sortierwahn zusammen. Alles, was ich seit einem Jahr nicht vermisst habe, kommt weg. Der Rest wird in die richtige “Kategorie” einsortiert.

Letztens habe ich wegen einer Auf- und Ausräumaktion bei meinen Eltern auch ein Glas mit verschiedenen Steinen in die Finger bekommen. Darunter war einer, den mein Papa bei einem Griechenlandurlaub unter einem Bootssteg am Strand gefunden hat. Er hat ihn extra für mich lackiert, damit er immer so glänzt wie an dem Tag, an dem er ihn gefunden hat. Oder so seltsame blaue Bruchstücke, die ich von einer älteren Dame bekommen habe, die auch wie wild Steine aus aller Welt gesammelt hat. Inzwischen lebt sie nicht mehr, aber immer wenn ich die Steine sehe, muss ich an sie denken.

Oder Postkarten. Seit ich schreiben kann, verschicke und sammle ich Postkarten. Sie erinnern mich an Personen und manchmal Situationen, die ich schon fast vergessen hab. Und da kann es schon mal vorkommen, dass ich mich mit einem Karton alter Postkarten in eine Ecke setzte und darin zu blättern anfange… :-)

Aber darüber wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Eigentlich wollte ich sagen: *tataaaaaaaaa* Endlich sind unsere CDs nach Kategorie in Kisten sortiert. ;-)

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Wurde auch Zeit…

Nachtrag: Übrigens bin ich wohl nicht die einzige mit Schachteltick! Cool.


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Suppenhuhnsuppe Teil II

Freitag, 4. April 2008 um 20:23 von Ke

Nur zur Information:
Suppenhuhnsuppe geliert im Kühlschrank und sieht dann ziemlich fies aus. Wenn man aber der wabbligen Masse gut zuredet und zusammen mit Suppengemüse, Muschelnudel und frischer Petersilie im Topf erwärmt, gibt sie sich eigentlich ganz versöhnlich.

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Schmeckt auch wirklich lecker… wie von Omi!


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Suppenhuhn

Sonntag, 30. März 2008 um 17:08 von Ke

Mein Holder wird in den nächsten zwei Wochen von Spanien aus bloggen - und damit der Abschied nicht gar so schwer fällt, haben wir noch schnell wollten wir zusammen eine Suppenhuhnsuppe (?!) gekocht kochen (Soll ja tröstend wirken und so).

Und weil wir (wie immer) alles auf den letzten Drücker erledigt haben, hat er noch schnell das Gemüse in den Topf zu dem (halb gerupften *iihhhh*) Huhn geworfen ist dann schnell mit dem Koffer (zweites Paar Schuhe und Grippetropfen hast du vergessen!!!) die Treppen runtergesaust und ist nun über alle Berge.

Und ich steh hier allein mit dem halbfertigen Vieh. Jetzt soll es erst mal 3 Stunden lang vor sich hin köcheln. Super.
Das Rezept haben wir übrigens hier gefunden.

…Fortsetzung folgt…

Suppenhuhn


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Indische Blumenseife

Freitag, 22. Februar 2008 um 15:34 von Ke

Angestachelt von einem lieben Kollegen, der mir von einer geheimnisvollen Indischen Blumenseife berichtet hat, habe ich mich in den Weiten des WWW auf die Suche begeben, um dem Geheimnis der Ingredienzien dieser sagenumwobenen Seife auf die Spur zu kommen. Er konnte mir nicht mehr genau sagen, nach was sie duftet - er hat sie das letzte Mal in seiner Kindheit an seiner Mutter geschnuppert, aber dafür konnte er mir eine ziemlich detaillierte Beschreibung der Verpackung geben: Weiß soll sie sein, mit einem Mohr drauf. Gut, der Mohr ist zwar ein Indianer, aber es scheint immer noch einzelne Stücke zu geben - obwohl die letzte Seife wohl 1974 hergestellt worden ist. Und durch Zufall bin ich dann tatsächlich in einem Online-Antiquariat auf folgendes Büchlein gestoßen:

Unter anderem sind hier ganz wilde Sachen zu finden wie Infusion der Blumenpomaden, Migränenstifte, Sommersprossenmittel, Nagelemaille, Bartbefestigungsmittel und eben auch das genaue Rezept für die Aromatisierung der Indischen Blumenseife:


Auf 100.000 g Seife kommen:

200g Lavendelöl
200g Bergamotteöl
160g Geraniumöl afrikanisch
200g Patschoulyöl (das steht da wirklich so)
250g Infusion Moschus
10g Vetiveröl
40g Kassiaöl (Zimt)
60g Zedernholzöl

Für die Farbe wurden
60g Brillantgrün 16N Hessel und
50g Seifengrün verwendet.

Hier noch ein paar Impressionen von “Bibliothek der gesamten Technik 59. Band / Parfümerien”:


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