Samstag, 7. Februar 2009 um 21:41 von Ke
… oder so. Irgendwie scheint das Wetter sich auf meine Farbfavoriten abzufärben - zu Zeit finde ich die Farbe Grau einfach schön (man muss das Beste aus dem tristen Mistwetter machen, jawoll!). Deshalb habe ich bei meinem letzten Besuch bei “Knopf und Perle” ein paar wunderschöne Perlen aus grauen Stein gekauft. Beim letzten Mädelsabend wurden daraus Ohrringe:

Aber damit nicht genug, nachdem das letzte Nähprojekt ja tatsächlich erfolgreich beendet wurde, hab ich mir gleich neuen “Stoff” besorgt:

Entdecke die Möglichkeiten
beim Schweden gibts jetzt eine Abteilung mehr, die ich gerne durchstöbere… Irgendwann soll vielleicht eine solche Greteliestasche draus werden (falls ich nicht schon beim Zuschnitt einen Nervenzusammenbruch erleiden werde.)
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Samstag, 31. Januar 2009 um 23:04 von Ke
Handarbeitstechnisch war ich ja noch nie eine Leuchte. Und nach tiefschürfenden Erlebnissen in meiner frühen Kindheit (Im Klosterkindergarten in Einzelhaft wg. unvollendetem Webteppich…) dachte ich, mich würde Nichts und Niemand wieder dazu bringen eine Nähnadel (Stricknadel, Häkelnadel, was auch immer) auch nur anzufassen.
Weit gefehlt! FrauBü hat tatsächlich das Unmögliche möglich gemacht und mit Engelsgeduld und Anfeuerungsrufen mich dazu gebracht dieses Prachtstück zu nähen:

FrauBü hat nämlich nicht nur ein richtiges Nähzimmer, sondern auch ein paar freie Abende - an denen wir versuchen, mehr oder weniger regelmäßig meine Handarbeitsphobie zu überwinden. Ich freu mich schon auf’s nächste Projekt!
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Montag, 26. Januar 2009 um 00:10 von Ro
Die letzten Tage ist es hier richtig ruhig geworden - die letzten Tage meiner Elternzeit habe ich nämlich dafür genutzt in meiner Dissertation noch ein großes Stück weiter zu kommen. Langsam aber sicher zeichnet sich nun wirklich ein Ende ab (auch wenn die nächsten Wochen versprechen richtig anstrengend zu werden).
Jetzt aber endlich der erste der versprochenen Beiträge über meine molekularen Kochversuche.
Mittwoch vor einer Woche habe ich mich nämlich gleich wieder dran gewagt Drops zu kreieren. Erst einmal aber ein einfaches Rezept.

Dieses Mal war in der Lösung, in die die Drops eingetropft wurden eine Calazoon-Lösung (also Calziumlactat, das Calziumsalz der Milchsäure) und die Drops selbst (in diesem Fall aufgekochte Vanilleschoten mit Zucker) mit Algizoon (Natrium-Alginat, ein Geliermittel aus Braunalgen gewonnen) vermischt. Dieses Mal hab’ ich es mit dem Kühlen auch nicht übertrieben und dieses Mal habe ich extra darauf geachtet, Mineralwasser mit weniger als 91mg/l Calzium zu verwenden (wofür ich extra nochmal in den Supermarkt musste, unser normales Mineralwasser hat nämlich fast 140mg/l und damit würde das Algizoon schon mit dem Wasser reagieren und den Effekt kaputt machen). Zum Tropfen in die Lösung habe ich eine Einwegspritze aus der Apotheke verwendet - damit war die Dosierung sehr einfach. Nach dem Abschöpfen wurden die Drops noch zusätzlich auf einem Küchenpapier trockengelegt, bevor ich sie auf den weißen Löffeln angerichtet hab. Ihr seht - dieses Mal hab ich es sehr genau genommen. Es hat sich gelohnt wie das Ergebnis beweist:


Große Drops sind mir leider nicht gelungen - dazu muss man wohl wirklich ein wenig Übung und Geduld mitbringen. Aber ich bin erst einmal sehr zufrieden.
Ach ja - geschmeckt habe sie natürlich auch! Süß, aber doch lecker!
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Freitag, 9. Januar 2009 um 00:34 von Ro
Nachdem wir donvanone zu seinem Geburtstag ja schon dieses wunderbare Molekularcocktailset geschenkt hatten (war glatt neidisch, aber ich wollte ihm das einfach schenken und hab’ wohl auch ins Schwarze getroffen, es damit Ke aber schwerer gemacht, da sie mir aus einen mir nicht ersichtlichen Grund nicht das gleiche Geschenk machen wollte - ui, und weil wir gerade bei Geschenken sind: das Geschenk, das ich von FrauBü und donvanone zu meinem Geburtstag bekommen hab’ ist übrigens noch viel cooler, aber dazu ein andermal mehr), habe ich zu meinem Geburtstag nun auch endlich mein lang ersehntes Molekularset bekommen:

Diesmal nicht für Cocktails, sondern für Deserts. Natürlich wollte ich das gleich als Nachspeise für unser Nudelessen ausprobieren. Hat leider nicht ganz so funktioniert:

Eigentlich sollten diese Drops auf den Boden sinken. Haben sie aber nicht gemacht und sind später sogar noch “ausgelaufen”.
Vielleicht hätte ich das mit dem “kühl stellen” mal nicht zuuu wörtlich nehmen sollen. Hab’ die Lösung nämlich auf den Balkon gestellt und dabei vergessen, dass -8°C vielleicht doch ein wenig zuu kühl sein könnten 
Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und die Testesser stehen schon Schlange (fehlen eigentlich nur noch die Bewerbungsfotos).
Als Ersatz gab’s dann übrigens doch noch was molekulares: Orangenspaghetti. Das Werkzeug dazu hab’ ich zu Weihnachten von Ke bekommen. Leider gibt’s noch keine Fotos.
Über die Versuche werde ich natürlich berichten! Ich freu’ mich schon drauf …
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Dienstag, 6. Januar 2009 um 22:29 von Ke
der heute Geburtstag feiert! Dieser Mensch hat heute - nachdem er um 02:00 Uhr Nachts von mir mit Geburtstagsgeschenken und einem etwas zerknitterten Lächeln (warum gehst Du auch so spät ins Bett?!?!) beglückt wurde - den ganzen Nachmittag in der Küche virtuos den Löffel geschwungen und ist einem seiner liebsten Freizeitbeschäftigungen nachgegangen:
NUDELN MACHEN!!!

Die Wohnung war mehlbestäubt, Lu ist aus dem Schauen gar nicht mehr rausgekommen und eine Riesengaudi wars auch! Und jetzt sitz ich hier, den Bauch voller leckerer Nudeln mit zwei noch leckereren Soßen, gekrönt von Obstsalat mit Lebkuchensoße… und beschwipst von Rotwein und Geburtstagssekt singe ich hiermit ein Loblied auf den besten Ehemann von allen:
Alles, alles Liebe zum Geburtstag - Ro!
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Sonntag, 4. Januar 2009 um 04:58 von Ke
… mache ich mir ja eigentlich schon lange nicht mehr - die halten meist eh nur bis Heilige Drei Könige. Aber dass das das Mobile, das für den Wickeltisch von Lu gedacht war, seit Monaten unvollendet rumlag, hat mich ja schon gewurmt! Gestern Abend hat mich dann der Rappel gepackt - und tatsächlich: Dank Ro’s Geduld hängt es jetzt! Morgen müssen nur noch die überstehenden Fäden ab.

Endlich!
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Montag, 8. Dezember 2008 um 00:44 von Ro
Apfent, Apfent
der Bärwurz brennt -
erst drinkst oan,
dann zwoa,
dann drei,
dann vier,
dann haut’s di mit deim Hirn
an d’ Tür!

“Mit’m Hirn an d’ Tür g’haut hat’s uns letzte Woch’ a”. Oder besser gesagt für zwei Tage ans Bett gefesselt, diese Noroviren können aber wirklich mal nervig sein! Aus diesem Grund hat die vorweihnachtliche Stimmung eben erst in den letzten Tagen bei uns Einzug gefunden. Z.B. in Form dieses doch mal etwas anderen Adventskranzes von Ke. Wer die Geschichte “Apfent, Apfent” von Toni Lauerer (hab’ grad’ entdeckt, den gibt’s auch als Podcast) nicht kennt, der sollte sie unbedingt mal lesen (z.B. hier).

In diesem Sinne: eine wunderschöne, besinnliche und fröhliche Vorweihnachtszeit!
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Sonntag, 12. Oktober 2008 um 00:22 von Ro
Still ist es hier geworden - dabei gäbe es eigentlich so viel Spannendes zu berichten. Ich denke, die letzten 3 Wochen waren so ziemlich das Aufregendste, was ich bisher erlebt habe und es ging von einem Highlight zum nächsten: ein Bündel Leben auf dem Arm halten, das erste Mal Windeln wechseln, die erste Autofahrt mit einem Baby, die ersten schlaflosen Nächte, die ersten Schlaflieder, das erste Lächeln, die ersten Wehwehchen, das erste Mal Fieber messen, die vielen lieben Glückwünsche, eine wunderbare Nachsorgehebamme, die Abnabelung, das erste Bad, der erste Spaziergang, eine Apotheke finden, die genau die Binden für Wöchnerinen hat, die Ke will (warum gibt’s sowas nur in einer Apotheke in Ulm?), und und und …
Doch da Lukas noch nicht selbst entscheiden kann, ob er einen Blog gut findet oder nicht, wird es zumindest hier nur wenig “Lukas-Content” geben. Das machen wir dann auf einem Extra-Blog, nur für die Familie und vielleicht die besten Bekannten, Verwandten und Nachbarn. Aber das muss noch ein wenig warten. Außerdem wird vielen der “Baby-Content” auch auf den Geist gehen. “Das erste Bad” - was soll daran toll sein?
Heute zum Beispiel gab’s wieder einen Premiere: der erst Spaziergang im Tragetuch - und das bei diesem wunderschönen Herbstwetter (Blick von unserem Balkon - auf dem Spazierweg hatten wir leider keinen Foto dabei).

Dabei wollten wir eigentlich Stoffe kaufen gehen, damit wir auch so tolle Sachen selbst machen können. Der Stoffladen hatte heute aber geschlossen und so ging’s ungeplant einfach zu einem einstündigen Spaziergang bei herrlichem Wetter. Schön!
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Freitag, 3. Oktober 2008 um 13:07 von Ro
Fabian und Florian sind da …

… handgenäht von der Nähkünstlerin Frau Bü und dem Nähkünstlerazubi Donvanone leisten sie nun dem kleinen Lukas Gesellschaft. Und uns blieb echt fast die Stimme weg, so begeistert sind wir von den beiden Stofftierchen. “Fabian der Hase”, FrauBü 2008 wird jetzt über den Wickeltisch wachen und “Florian der Elefant, oder der Ameisenbär mit zu großen Ohren”, Donvanone 2008 ist in die Wiege gewandert. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das “Making of …”




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Sonntag, 21. September 2008 um 23:07 von Ro

Bei dem bitterkalten Schmuddelwetter hatte ich mir heute Abend eine leckere Suppe eingebildet. Also hab’ ich Ke ins Wohnzimmer verbannt und mich ans Werk gemacht. Und da es gar so lecker war, muss ich mir glatt merken, was ich denn da so alles fabriziert hatte:
1000g Karotten
500g Kartoffeln
2 daumendicke große Stücke Ingwer
1 Apfel
1.5l Gemüsebrühe
ca. 150ml Weißwein
eine Hand voll Kürbiskerne
ein Bund Petersilie
ein paar Stengel Minze
Brot
etwas Parmesan
Olivenöl
Butter
Sahne
Die Karotten, die Kartoffeln und den Ingwer klein schneiden, in Butter andünsten, mit Gemüsebrühe und Weißwein aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen. Brotscheiben bei 200°C im Backofen bräunen (ca. 3 Minuten von jeder Seite), dann mit Parmesan bestreuen und im Backofen überbacken, bis der Käse zerlaufen ist. Kürbiskerne in der Pfanne ohne Öl rösten. Jeweils gleiche Teile von Petersillie, Minze und Kürbiskerne mit ein wenig Olivenöl mit dem Zauberstab zu einem festen Pesto verarbeiten.
Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Sahne hinzugeben und pürieren. Mit Pesto, Apfelscheiben und dem überbackenen Brot servieren.
Genau das richtige für kalte Herbsttage: der Ingwer heizt kräftig ein!
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