Geschützt: Es riecht nach Sommer in Ulm
Sonntag, 25. April 2010 um 22:50 von KeTags: Actionprogramm| Botanischer Garten| Lu| Spaziergang| Ulm| Wohlfühlmodus
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Nach einem richtig schönen Film bin ich heute Nacht noch eine Runde durch den wunderbaren Pulverschnee gestapft und hab’ die Stille genossen. Und irgendwie passend habe ich jetzt auch noch folgende Videos von Playing for Change gefunden.
Vielleicht nicht (mehr?) ganz so gut wie “Stand by me“, aber ein richtig passender Ausklang für den Abend:
Ich korrigiere mich: anders, aber auch seht gut! Gefällt!
Heute waren Ke und ich bei Donvanone und FrauBü zum Putenessen eingeladen, um dann auch gleich meinen Gutschein, den ich zum Geburtstag erhalten hatte, einzulösen (der Gutschein war eines der beiden Geschenke, über das andere demnächst noch mehr):
Pünktlich zur klassischen Sonntag-Mittagessen-Zeit um 12:00 Uhr standen wir hungrig vor der Tür. Zum Glück hatten wir in weiser Voraussicht das Frühstück ausfallen lassen - gab’ es doch Unmengen an leckeren Sachen: Kartoffelpüree, Maismuffins, Maiskolben, leckere Bratenfüllung, feine Soße, Preiselbeeren, Rosenkohl, Knödel, Süßkartoffeln, passenden Wein aus der Pfalz und natürlich den Vogel!
Viel bleibt mir eigentlich nicht darüber zu sagen - außer:
Nochmal! Nochmal!
Es war wirklich total lecker!
Nach dieser hammermäßigen Schlemmerei sind wir dann zu dritt (FrauBü hat es leider nicht mehr vom Sofa hochgeschafft) mit Lu spazieren. Und das hat sich als richtiges Abenteuer entpuppt (ich weiß nicht, ob man es erkennen kann, aber der Weg war an vielen Stellen mit einer zentimeterdicken Eisschicht bedeckt (frage mich ja schon, wie das überhaupt passieren kann, das Wasser hätte ja eigentlich abfließen können)):
Sowas hab’ ich echt noch nie erlebt - man kennt das ja mal Stellenweise, aber der komplette Spazierweg war wirklich mit einer zentimeterdicken Eisschicht überzogen. Entsprechend lustig war das vorankommen mit Lu:
Alles in allem ein sehr netter, lustiger, kulinarisch wertvoller und unterhaltsamer Sonntag Mittag / Nachmittag! Danke nochmal an die beiden Köche für das wirklich sehr gelungene Essen. Mhhhhhhh. Wann gibt’s den nächsten toten Vogel?
Still ist es hier geworden - dabei gäbe es eigentlich so viel Spannendes zu berichten. Ich denke, die letzten 3 Wochen waren so ziemlich das Aufregendste, was ich bisher erlebt habe und es ging von einem Highlight zum nächsten: ein Bündel Leben auf dem Arm halten, das erste Mal Windeln wechseln, die erste Autofahrt mit einem Baby, die ersten schlaflosen Nächte, die ersten Schlaflieder, das erste Lächeln, die ersten Wehwehchen, das erste Mal Fieber messen, die vielen lieben Glückwünsche, eine wunderbare Nachsorgehebamme, die Abnabelung, das erste Bad, der erste Spaziergang, eine Apotheke finden, die genau die Binden für Wöchnerinen hat, die Ke will (warum gibt’s sowas nur in einer Apotheke in Ulm?), und und und …
Doch da Lukas noch nicht selbst entscheiden kann, ob er einen Blog gut findet oder nicht, wird es zumindest hier nur wenig “Lukas-Content” geben. Das machen wir dann auf einem Extra-Blog, nur für die Familie und vielleicht die besten Bekannten, Verwandten und Nachbarn. Aber das muss noch ein wenig warten. Außerdem wird vielen der “Baby-Content” auch auf den Geist gehen. “Das erste Bad” - was soll daran toll sein?
Heute zum Beispiel gab’s wieder einen Premiere: der erst Spaziergang im Tragetuch - und das bei diesem wunderschönen Herbstwetter (Blick von unserem Balkon - auf dem Spazierweg hatten wir leider keinen Foto dabei).
Dabei wollten wir eigentlich Stoffe kaufen gehen, damit wir auch so tolle Sachen selbst machen können. Der Stoffladen hatte heute aber geschlossen und so ging’s ungeplant einfach zu einem einstündigen Spaziergang bei herrlichem Wetter. Schön!
Ein schöner “Kurzurlaub”: am Freitag Wohlfühlstunden im Thermalbad von Bad Wörishofen, am Samstag Kultur pur im Mercedes-Benz-Museum und heute die ersten grünen Knospen im Botanischen Garten von Ulm eingefangen.
Schööööön!
Mei, schee war’s schon. Immerhin hab’ ich fast 10 Seiten für meine Diss. geschafft. Was wirklich mal Rekord ist.
Schee war aber, dass ich trotz der vielen Arbeit doch auch noch ganz viel Zeit für meine Holde hatte, so dass mir das Wochenende im Rückblick gar nicht so stressig vorkam.
Wenn mich was gestresst hatte, dann am Samstag die Spezialisten von Autofahrer im Parkhaus. Ganze 20 Minuten sind wir da einem hinterher gefahren (naja, “fahren” ist übertrieben), der fast alle 10 Meter mitten drin stehen geblieben ist, um zu kucken, ob nicht grad’ jemand wegfährt. Leute, wenn da draußen in der riesigen Anzeige steht: “noch 15 freie Plätze”, dann sind da auch noch 15 freie Plätze. Die müssen nicht erst frei werden! Das schöne war dann noch, dass sich hinter uns alles bis zur Einfahrt staute und damit die Ausfahrt auch blockiert war. Super! Zum Ruhig bleiben hilf dann nur noch “Take 5″ vom Dave Brubeck Quartett (Danke Schwiemu!).
Vom Rest des Wochenendvergnügens muss meine Holde berichten. Ein Highlight für mich war dann vor allem noch die leckere Schwarzwälder-Kirsch-Torte (ess’ ich sonst nie, aber heute hat’s mich irgendwie g’luscht) und das leckere Stück Tiramisu vom Italien-Konditor (nein, Lustgebildekünstler sollte man sagen), der heute am Sonntag rein zufällig noch seine Pforten offen hatte. Ich habe selten solch’ ein leckeres Stück Kuchen gegessen!

Samstags ausgeschlafen, am Nachmittag was Leckeres in einem netten Kaffee getrunken (Gewürztee mit Orangensaft und Vanillesirup - und für den besten Ehemann von allen gab’s einen Winter-Milchkaffee) und Bagles gegessen. Dann noch ein bisschen im Bücherladen stöbern und abends lecker warmen Glasnudelsalat mit Rindfleisch und Brokkoli (gekocht von d.b.E.v.a.) serviert bekommen. Dazu dem neuen Hörbuch gelauscht mit Kerzenschein und Kuscheldecke.
Und am Sonntag ein bisschen rumgebastelt mit Resten aus meiner Perlenkiste:

Danach noch die letzten Sonnenstrahlen auf dem Eselsberg eingefangen…

Mei, war des schee…
Sauerstoffzufuhr: Bei minus 6 Grad überwinden wir und doch zu einem Spaziergang am Kunstpfad Ulm und im Botanischen Garten.
Saukalt, aber die Kristalle an den Bäumen entschädigen uns für’s frieren.
