Einträge mit Tag ‘Städte’

 

Irland 2008 - Teil 2: Türen in Dublin

Sonntag, 31. August 2008 um 08:31 von Ro

Wenn man von Dublin spricht, dürfen natürlich nicht die Türen von Dublin fehlen. Gerade um den Merrion Square herum sehen die georgianischen Häuser mit ihren Backsteinfassaden alle gleich aus. Irgendwie wollten sich die Leute aber doch von ihren Nachbarn unterscheiden und so hat jedes der Reihenhäuser andere Türen, Oberlichter oder kunstvoll geschmiedete Fußabstreifer.
Für Ke, bewaffnet mit einem Fotoapparat natürlich ein gefundenes Fressen. Deshalb dürfen die Türen von Dublin in dieser Reihe ja auch nicht fehlen:

Türen von Dublin


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Irland 2008 - Teil 1: Dublin

Sonntag, 24. August 2008 um 23:55 von Ro

Im Urlaub 2008 hat es uns dieses Jahr in den Norden verschlagen: nach Irland, auf die grüne Insel! Quirlige Städte, einsame Buchten, grüne Hügel, einen endlos weiten Himmel und mehr Schafe als Einwohner hat man uns versprochen. Enttäuscht wurden wir nicht!

Los ging’s mit 2 Tagen in Dublin - einer Stadt, wie sie eigenartiger nicht sein kann. Dublin hat ein ganz eigenes Flair und wir haben uns irgendwie sofort wohl gefühlt. Dabei ist Dublin so ganz anders, wie man Städte in Europa sonst so erlebt.

Am frühen Abend angekommen ging’s dann gleich mal in’s Viertel “Temple-Bar” - dem Treffpunkt für Künstler und Nachtschwärmer. Natürlich durften da der Pub “Temple Bar” und das “Gogartys” nicht fehlen (in dem wir am Abend darauf auch das EM-Halbfinale zumindest in Teilen miterleben durften).
Temple BarTemple BarTemple Bar
Temple BarTemple BarTemple Bar
Temple BarTemple BarTemple Bar
Ach ja, Abendessen gab’s im erwähnenswerten Bad-Ass-Cafe. Erwähnenswert deshalb, da es dort eine sehr ausgefallene Konstruktion gab, mit der die Bestellzettel direkt zur Theke befördert wurden. Erwähnenswert auch, da uns hier erstmals bewusst wurde, dass Irland ein wirklich wirklich teures Land ist…
The Bad Ass CafeThe Bad Ass CafeThe Bad Ass Cafe
Die Stadt selbst ist voll von historischen Sehenswürdigkeiten - leider darf in den Museen nicht fotografiert werden, so dass hier die Bilder ausbleiben müssen. Natürlich haben wir das “Must-Have” von Dublin nicht ausgelassen: Das Book of Kells und man muss zugeben: das Buch ist sehr beeindruckend. So wirklich richtig hin und weg waren wir dann aber von der Chester Beatty Library, die wir jedem Dublin-Besucher nur wärmstens ans Herz legen wollen. Es ist ein Geheimtipp, denn obwohl im Jahr 2002 als bestes Museum Europas ausgezeichnet findet es in so gut wie keinem Reiseführer Beachtung.

Abschließen möchten wir unserern Dublin-Rückblick mit den Straßenkünstlern Slainte, deren verrückte Musik uns den ganzen Urlaub begleitet hat:

p1010291.JPG

Hier noch eine kleine Kostprobe von YouTube (allerdings nicht von uns):


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Ke hat mich mal wieder einfach so gehen lassen ….

Montag, 2. Juni 2008 um 12:31 von Ro

… von wegen, ich hätte mich einfach so aus dem Staub gemacht.

Der Weg nach IDIADA ging diesmal über einen kurzen Abstecher nach Brüssel. Mittlerweile hab’ ich ja das Trauma überwunden, einen ganzen Tag am Stuttgarter Flughafen fest zu sitzen - in Brüssel war immer noch eine Bahn gesperrt, da am Tag zuvor ja eine Maschine in zwei Teile gebrochen war. Leider mussten wir deswegen auf die von unseren Gastgebern organisierte Stadtrundfahrt in Brüssel verzichten.

Was soll ich nun aber zu Brüssel sagen von den wenigen Stunden, in denen wir die Stadt erkunden konnten?

Die EU ist überall und man hat das Gefühl die Politiker werfen das Geld dort mit beiden Armen aus den Luxusautos, die zwischen Flughafen und EU-City hin und her gondeln. Schon der Flughafen scheint den Status der Stadt illustrieren zu wollen, indem er die ankommenden Fluggäste in einem Gewaltmarsch quer durch den ganzen Flughafen schickt, vorbei an Läden, die bestimmt nicht für meinen Geldbeutel gemacht sind.

Ansonsten? Ich mach’s kurz:

standesgemäßer Transport vom Flughafen zum Hotel in einer Mercedes S-Klasse (was sonst?) mit Fahrer, der einem die Koffer fast bis zum Zimmer bringt. Hotelzimmer mit nobelster Ausstattung, gleich im Zentrum der Stadt. Super Organisation der Gastgeber mit einem wirklich leckeren Essen. Das Headquarter der Gastgeber am nächsten Tag in einem renovierten klassizistischen Altbau, der zeigt, das die Firma Geld hat. Die Meeting-Rooms teilweise mit Kronleuchter. Das Meeting selbst aber eher wenig ergiebig. Immerhin Zeit für’s Knüpfen von Kontakten. Und dann Zeit im Regen für einen kleinen Stadtrundgang (der Flieger nach Barcelona sollte erst um 21:00 Uhr starten).

Seht selbst:

Brüssel1

Richtig beeindruckend fand ich auch die vorsichtig renovierte gotische Kathedrale, mit einer faszinierenden Kanzel und Einblicke in die romanischen Fundamente.

Brüssel2

Der Flieger nach Barcelona hatte dann - wie es sich gehört - zwei Stunden Verspätung. Immerhin noch Zeit ein wenig das belgische Bier zu genießen ….

Wäre Brüssel nicht so teuer - ich würde wieder kommen!


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Da war doch noch was …

Samstag, 17. Mai 2008 um 12:07 von Ke

Da hätten wir vor lauter Walpurgisnacht und Hexentanz doch beinahe unterschlagen, dass wir nicht nur in Singen auf Schloß Burg waren, sondern uns danach obendrein noch einen ganzen Tag und eine ganze Nacht in Köln gegönnt haben! Wir hatten zwar schon letztes Jahr bei der Hochzeit von Donvanone und FrauBü schon einen kurzen Eindruck gewinnen können, aber die paar Stunden haben bei weitem nicht ausgereicht um diese Stadt zu erkunden (hat es übrigens diesmal schon wieder nicht).

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns durch die Gassen um den Heumarkt herum treiben lassen - und sind schließlich, als der Hunger doch zu groß wurde - bei einem netten Straßenkaffee mit großer Tapasauswahl hängen geblieben.

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War sääähr fein! Und weil ja ja auch Vatertag war, wurde die ganze Szene noch untermalt von lustigen, singenden, trinkenden Kölnern…

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Danach haben wir uns den Kölner Dom angesehen. Und als Ulmerin muß ich ehrlich gestehen, dass das Münster bei weitem nicht diese fast monströse gotische Ausstrahlung hat wie der Dom.

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Dafür ist “unser” Turm höher. So. Aber ich bin immer wieder fasziniert, mit welcher Macht eine gotische Kirche den Blick des Betrachters magisch nach oben zieht.
Beim Kölner Dom ist das ganz extrem. Die Spitzbogenfenster, das Maß-und Stabwerk (übrigens der Kölner Dom hat keine einzige Fischblase - zumindest hab ich keine entdeckt), die sichtbare Leitung der statischen Kräfte in den Boden, alles ist so wunderbar filigran und scheinbar fragil. Und doch steht das Bauwerk schon über 750 Jahre.

Nachdem wir also dem Dom einen Besuch abgestattet, und bei einem Steakhaus (mit aktuem Mäuseproblem) zu Abend gegessen hatten, sind wir bei Nacht noch am Rhein entlang spaziert…

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… um nach einem Schlummertrunk müde und zufrieden in die weichen Hotelbetten zu plumpsen… :-)

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Schee war’s! Wir kommen wieder.


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Hexentanz auf Schloss Burg

Sonntag, 4. Mai 2008 um 02:29 von RoKe

Ro sagt:


fahne.jpgWie bereits angedroht haben wir das Fest der strahlenden Sonne auf Schloss Burg in der Nähe von Köln verbracht und die Gelegenheit gleich zu einem kleinen Kurzurlaub genutzt.
Schon im Bus zum Schloss (mal ganz ehrlich: so nette Busfahrer/-innen haben wir schon lange nicht mehr erlebt) waren wir erst mal ein wenig unsicher, ob die Veranstaltung nicht doch zu “gruftig” wird - zumindest waren die Gewandungen der Mitfahrer doch durchweg schwarz. Glücklicherweise war das wohl nur Zufall, so dass Ke in Ihrer Alltagskluft (das Mittelaltergewand passt in ihrem Zustand momentan leider nicht) und ich mit meinem Mittelalterteil - ausgerechnet in weiß - nicht sonderlich auffielen: das Publikum war eigentlich durchweg gemischt.
Die Atmosphäre auf Schloss Burg hat uns - trotz des eisigen Windes - sofort gefangen genommen. Vor allem der verschwimmende Übergang vom Schloss mit seinen gotischen Fenstern, zu den wehrhaften Burganlagen mit seinen trutzigen Mauern - alles bis ins Detail wieder aufgebaut - schaffen eine wirklich tolle Stimmung.

schloss-1.JPGschloss-2.JPG

schloss-3.JPGschloss-4.JPG

Der Markt selbst war wenig originell - aber die Hauptsache an diesem Tag war die Musik. Das Programm war recht gemischt. Doch davon soll Ke berichten ….

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Ke sagt:



Im Licht der untergehenden Sonne hat sich scheinbar das ein oder andere Wesen -bestimmt vom Lärm angelockt- das bunte Treiben etwas näher angeschaut.

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Ja, und Lärm gab’s wahrlich genug. Zuerst trat “Dandelion Wine” auf - die Band ohne Homepage (jedenfalls hab ich keine gefunden), aber dafür mit zwei sehr schrägen Sängerinnen, die mit giftgrünen Elfenhotpants und bunten Indianerfedern (vom letzten Fasching) im Haar versucht haben, das Publikum von ihren ausbaufähigen Sanges- und Spielkünsten abzulenken. Ok, das war gemein aber die Musik trifft mit Techno-, Trance-, Akkordeon-Gewinsel nicht unbedingt meinen Geschmack.

Danach durfte “Eric Fish and Friends” sein Glück versuchen. Und ich muss sagen, ab da an hat mir das Festival richtig Spaß gemacht. Eric und seine Kumpanen verstehen es wirklich, das Publikum mitzureißen! Ich kannte die Band vorher gar nicht, aber die rockige “Seemansmusik” hat seinen Reiz. Und Spaß macht sie allemal. :-)

Etwas mittelalterlicher wurde es dann mit “Rabenschrey“. Die Band scheint direkt dem Volk der Trolle zu entstammen - laut, lustig und wie für die Kölner Zunft gemacht - mit lauter Liedern zum mitgrölen. Walhall!!!!

collage

Und dann endlich kam Omnia - für die wir über 4 Stunden zusammen mit schreienden Kindern, motzenden Erwachsenen und diversen Ausdünstungsschwaden im Zug eingepfercht waren. Aber ich muss sagen: Die Anstrengung hat sich wie immer gelohnt! Musikalisch einfach eine Klasse besser - mit durchweg schönen Melodien und außergewöhnlichen Texten. Mit Musikern, die ihre Instrumente beherrschen und mit sichtlicher Freude an der Musik das Publikum verzaubern.

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Und schließlich, hier noch ein kleines Video:


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Mitbringsel

Donnerstag, 10. April 2008 um 14:40 von Ro

Gestern hatten wir unseren freien Tag. Für mich endlich die Gelegenheit ein paar Mitbringsel zu organisieren. Einfach in einen Laden gehen und was kaufen ist nicht mein Ding - vor allem, da ich nun schon zum x-ten Mal hier bin und einfach auch keine gescheiten Sachen mehr finde. Aber meine Liebste zu Hause hat ja Gott sei Dank keine materiellen Begehrlichkeiten. Also hab’ ich mich ins Auto gesetzt und - wie gewünscht - mal wieder einen Ohrenkaktus organisiert. Die wachsen hier nämlich zu Hauf, vor allem an der Seestrecke. Was bietet sich dann also besser an, als ein “selbst gepflücktes” Mitbringsel?

Kaktus in l’Arboc

Am Nachmittag ging es dann nach Barcelona. Hier lob’ ich mir mal den spanischen Nahverkehr. So chaotisch und unübersichtlich es auch ist - meist is’ es dann recht unkompliziert: die Automaten funktionieren nicht? Kein Problem, die Karten gibt’s dann einfach umsonst. In Deutschland wär’ wohl eher der Zug ausgefallen ….
In Barcelona hab’ ich mir mal wieder die Sagrada Familia angekuckt. Da war ich ja auch schon mal vor 5 Jahren - und es war echt interessant zu sehen, was sich an der Baustelle so alles verändert hat. Angeblich soll ja hier irgendwann mal mit 170m Höhe der höchste Kirchturm der Welt entstehen - aber mal ehrlich: obwohl sich seit meinem letzten Besuch so manches verändert hat glaub’ ich nicht daran, dass ich die Fertigstellung des Turms noch erlebe. Das Ulmer Münster wird also den Anspruch den höchsten Kirchturm der Welt zu haben noch sehr sehr lange halten können.

Sagrada Familia, Barcelona

Ansonsten gibt’s von Barcelona diesmal nicht viel zu erzählen. Ich hab’s dann einfach noch genossen durch die Rambla zu laufen, den Markt unsicher zu machen und ein wenig ins Barri Gotic zu schnuppern.

Markt in Barcelona

Vor allem in der Rambla waren dort natürlich die blau-weißen Fußballfans nicht zu übersehen und nicht zu überhören. Am Abend - zurück in Vilanova i la Geltru - gab’s dann noch ein leckeres Abendessen mit den Kollegen beim wirklich leckeren “Geheimtip-Design-Italiener” um die Ecke - ein schöner Abschluss für einen schönen Tag.

A propos Abschluss: dies ist nun der letzte Beitrag in der “Serie” Lebenszeichen. Morgen geht’s ja schon wieder zurück in die Heimat. Die Idee Die Motivation aus IDIADA mal ein wenig mehr zu bloggen ist vor allem durch den Pluginbeitrag bei Donvanone entstanden. Und es hat Spass gemacht und mich auch wieder zurück gebracht zum eigentlichen Grund zu bloggen - nämlich der Famillie und den lieben Freunden “Lebenszeichen” zu senden ….


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