Einträge mit Tag ‘Weihnachten’

 

Nochmal Plätzchen aus der Heimat

Freitag, 12. Dezember 2008 um 10:52 von Ro

Die Plätzchen von MaKe sind schon fast weg. Heute kam Nachschub - diesmal von MaRo (bzw. PaRo, der glaub’ ich den Großteil gebacken hat):

Plätzchen von MaRo&PaRo

Vielen lieben Dank!

Hmm, da MaRo und PaRo dieses Blog ja nicht lesen bekommen die das ja nun gar nicht mit … muss ich eben telefonisch versichern, dass die Plätzchen heil bei uns angekommen sind. Oder ich druck den Beitrag aus und schick’ ihn per Post?


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Ein schöner Tag

Mittwoch, 10. Dezember 2008 um 23:59 von Ro

Nachdem ich gestern den Bericht fertig bekommen habe (naja, einmal wird er mich noch einholen - aber es ist immer leichter etwas zu korrigieren als etwas neu zu schreiben) hat für mich heute der Urlaub eigentlich erst begonnen.

Es war der erste Tag seit langem, an dem ich keinen Gedanken an Arbeit oder die Diss. verschwendet hab’. Da Ke mit Lu schon in aller früh’ zu PEKiP verschwunden sind hieß’ das auch für mich vor allem ausschlafen. Lange im Bett rumlümmeln. Gemütlich den Feedreader durchstöbern und endlich mal wieder Artikel, die einen interessieren zu Ende lesen.

Am späten Vormittag ging’s dann mit nem schnuckeligen Smart von car2go (mehr dazu ein andermal) in die Stadt um mit meinen zwei Lieben im Bella Vista zu frühstücken (ist Euch schon mal aufgefallen, dass in solchen Cafes die Menschen, die sich an einem Tisch zusammen finden oft den gleichen Kleidungsstil haben? Jedenfalls saßen am Nachbartisch nur Frauen mit Strick-Pollunder (uagh), am nächsten nur Schnösel mit Hemd und Krawatte, dann ein Pärchen, dass ich eher als “reich-elegant” bezeichnen würde, auf der anderen Seite dann 4 Jugendliche (müssen die nicht in die Schule?) mit Kapuzen-Pullis …. die gleiche Feststellung gilt (zumindest bei Frauen) übrigens auch für die Frisuren …).

Um die Mittagszeit ging es dann endlich auch in diesem Jahr mal über den Ulmer Weihnachtsmarkt. Und weil’s so schön kalt war mussten natürlich gleich eine Feuerzangenbowle und neue Handschuhe her (warum ist’s am Münsterplatz in Ulm eigentlich immer so bitterkalt? Ist doch eigentlich mitten in der Stadt, überall sind Häuser drumherum - und ein Haufen Leute sind auch immer da am Weihnachtsmarkt (soll’ mal einer sagen, die Leute kaufen nix’ mehr - ich frag’ mich dann nämlich schon, was die in den ganzen Tüten rumschleppen)).
Weihnachtsmarkt in Ulm - IWeihnachtsmarkt in Ulm - IIWeihnachtsmarkt in Ulm - III
Da es für Lu langsam aber sicher Zeit für sein “Mittagessen” wurde, sind wir gemütlich zum Hugendubel (endlich mal wieder in Büchern stöbern - hab’ auch glatt zwei gefunden) und dann bequem mit dem Bus nach Hause - mittlerweile bei dichtem Schneefall.

Damit Ke auch ein wenig Zeit für sich hat, hab’ ich mir noch schnell meine Wanderschuhe angezogen und bin mit Lu den Eselsberg hoch (warum wird man in Ulm eigentlich nicht zurückgegrüßt (vor allem die älteren Mitmenschen schauen einen zwar direkt ins Gesicht, bekommen aber nicht einmal ein kurzes Nicken zustande - ich finde das extrem unfreundlich)). Durch den Schnee stapfen ist schon was tolles. Es ist so ruhig um einen herum, ab und an fällt eine kleine Schneeladung von einem der Bäume im Waldstück neben einen - doch ansonsten hört man nur das Knirschen der Schuhe im Schnee (hab’ ich schon mal gesagt, dass ich Schnee mag? Ich will unbedingt mal im Winter nach Nordschweden). Wenn’s nach mir ginge könnte es den ganzen Winter so weiterschneien (die beiden unteren Bilder unbedingt mal anklicken und in groß ansehen - dann sollte es doch klar werden, oder?) …
Winter in Ulm - IWinter in Ulm - IIWinter in Ulm - IIIWinter in Ulm - IV

Wieder zu Hause - Ke musste los zu ihrem Rückbildungskurs - stand dann gleich noch Babysitten auf dem Programm. Lu muss gespürt haben, dass das heute irgendwie mein Tag ist und so konnte ich über 2 Stunden mit ihm spielen, Quatsch machen und ihn einfach nur lieb haben - die am Abend sonst üblichen Schreiattacken blieben aus.

Der Abend klingt nun gemütlich mit Tee und Plätzchen von MaKe (vielen lieben Dank für das Paket, wie Du siehst, kam das gerade recht) und meinem Märchen aus ….

Paket von MaKe


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Apfent, Apfent!

Montag, 8. Dezember 2008 um 00:44 von Ro

Apfent, Apfent
der Bärwurz brennt -
erst drinkst oan,
dann zwoa,
dann drei,
dann vier,
dann haut’s di mit deim Hirn
an d’ Tür!

collage.jpg

“Mit’m Hirn an d’ Tür g’haut hat’s uns letzte Woch’ a”. Oder besser gesagt für zwei Tage ans Bett gefesselt, diese Noroviren können aber wirklich mal nervig sein! Aus diesem Grund hat die vorweihnachtliche Stimmung eben erst in den letzten Tagen bei uns Einzug gefunden. Z.B. in Form dieses doch mal etwas anderen Adventskranzes von Ke. Wer die Geschichte “Apfent, Apfent” von Toni Lauerer (hab’ grad’ entdeckt, den gibt’s auch als Podcast) nicht kennt, der sollte sie unbedingt mal lesen (z.B. hier).

p1030436.JPG

In diesem Sinne: eine wunderschöne, besinnliche und fröhliche Vorweihnachtszeit!


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Wie sich das nackte Schaf mal schwer gehenließ

Mittwoch, 9. Januar 2008 um 21:55 von Ro

 

Volker Kriegel: Wie sich das nackte Schaf mal schwer gehenließDie letzten drei Nächte bin ich mal wieder jeweils fast die ganze Nacht wach gelegen. Gestern bin ich dann durch die Wohnung getiegert und hab’ mal wieder in den Bücherregalen gestöbert. Eines der Bücher fing so an:

Eins von den splitternackten Schafen,

das konnte nachts partout nicht schlafen.

Es lief zur Wirtschaft um halb zehn

und blieb direkt am Tresen stehen.

(aus Volker Kriegel: “Wie sich das nackte Schaf mal schwer gehenließ”)

… und in dem Stil ging es weiter. Ok, literarisch nicht unbedingt das Beste, wobei es ja glatt schon wieder originell ist. Richtig toll waren aber die vielen witzigen Zeichnungen - herzallerliebst.

Urteil: ein wirklich originelles kleines Büchlein. Haben bestimmt noch nicht viele im Bücherregal! Ich hab’ es sehr genossen und geschmunzelt, so dass die Schlaflosigkeit dann nur noch halb so schlimm war. Danke @Conny&Alex!


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Was bleibt …

Montag, 31. Dezember 2007 um 09:12 von Ro

Was nach Weihnachten bleibt ….

Was noch an Weihnachten erinnert sind die Reste der Geschenkverpackungen. Was einst liebevoll darin eingewickelt war, wird ja meist in der Umtauschorgie nach Weihnachten hemmungslos eingetauscht.

Puchi PuchiWie wär’s denn z.B. mit einem Puchi Puchi? Die Ersatzdroge für alle Luftblasenfolienjunkies. Es macht dieselben Geräusche die beim Zerdrücken von Luftblasenfolienbläschen entstehen. Und nach jedem hundertsten Plopp gibt’s sogar einen Bonussound. Sowas kann auch nur den Japanern einfallen.

Oder doch lieber eine leuchtende Türklinke? Kostet ja nur etwa 240 Euro. Leuchtend sind auch die WiFi Detector T-Shirts. Bestimmt schicker, als der olle Strickpulli von Tante Trude, oder?

Gut, dass ich dieses Jahr kein einziges Geschenk umtauschen muss ….


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Endlich da!

Freitag, 28. Dezember 2007 um 23:36 von Ro

Endlich ist es da! Unser erstes gemeinsames Auto! Nachdem wir nun schon fast ein Jahr lang rumgeeiert haben (”Noch ein, zwei Jahre fährt unser Fiat Punto doch locker noch”) hat uns die Realität dann doch eingeholt: Heute bin ich um 5:45 Uhr aus die Federn um pünktlich um 10:30 Uhr am Jahreswagencenter in Germersheim zu sein, um dort unsere neue gebrauchte A-Klasse entgegen zu nehmen *jippjippjuhey*!

Auto, kleines Bild

Auf der Heimfahrt nach Ulm gab’s dann auch gleich den ersten Stau (12km), war aber glatt eine Gaudi. Hab’ den Soundtrack von Hairspray eingelegt und mitgeschwoft, bis das Auto wackelt. Und wieder einmal die Erkenntnis: (1) mit guter Laune kommt einem der Stau gar nicht mehr so lange vor und (2) manche Leute können ganz schön blöd kucken …. ok, da sitzt also mitten im Stau ein Kerl ganz allein in einer “horizontblauen” A-Klasse hinter dem Lenker, singt (falsch) und versucht im Sitzen zu twisten …

Blöd gekuckt habe ich dann aber auch selbst kurz vor Ulm, als mich ein quietschgelber SLK überholt mit einem lebensgroßen Plastikweihnachtsmann angeschnallt auf dem Beifahrersitz ….

Leute gibt’s !

Heute Abend dann die obligatorische Probefahrt mit meiner Holden. Diesmal mit nem Live-Mitschnitt von Orishas im Radio. An ner Ampel hat’s mich dann aus meinem Sessel g’hoben: meine bessere Hälfte tritt auf’s Gas, die Reifen quietschen - und dann auch noch ein Triumphschrei: “, den hab’ i versenkt” …. ????

Wo soll das nur enden?


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Nebelland

Donnerstag, 27. Dezember 2007 um 22:18 von Ro

Nebel in Ulm. Der Nebel gefriert in der Luft. Die Luft glitzert im Scheinwerferlicht. Im Scheinwerferlicht tauchen rechts und links der Straße die weißen Wipfel der Bäume auf. Die Bäume erinnern irgendwie an Lothlorien. Im Auto mein Weihnachtsgeschenk, der Soundtrack von Herr der Ringe, die Gefährten. Die Stimmung ist beeindruckend. Ich bin gleich nochmal um Ulm herum gefahren …..


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Stade Zeit

Mittwoch, 26. Dezember 2007 um 22:04 von Ro

So sehr wie schon lange nicht mehr war dieses Mal Weihnachten für mich das Fest der Familie - und es war ein schönes Fest. Dieses Jahr irgendwie ganz ohne den sonst üblichen Stress. Ohne “wir müssen noch schnell da und da hin”. Und jetzt - wieder zurück in Ulm - sitzen wir hier bei unserem Weihnachtsbaum und lassen die Feiertage bei Tee und Plätzchen mit klassischer kirchlicher Weihnachtsmusik schön ruhig ausklingen.

Die letzten Tage hatten wir uns oft über die eigentliche Bedeutung von Weihnachten und den Bräuchen drumherum unterhalten. Angefangen von der keltischen Bedeutung des Julfestes mit der längsten Nacht des Jahres, bis hin zur von Haddon Sundblom erschaffenen Werbefigur des “Weihnachtsmanns”, der so gar keine Ähnlichkeit mehr mit dem Heiligen Nikolaus von Myra haben will. Trotzdem is’ der große Getränkehersteller mal nicht der böse Bube, denn die amerikanischen Bräuche rund um den Weihnachtsmann stammen nicht von Sundblom, sondern sind wohl viel älter: in einem Gedicht von 1822 heißt’s nämlich


Down the chimney St. Nicholas came with a bound.
He was dressed all in fur, from his head to his foot,
And his clothes were all tarnished with ashes and soot;
A bundle of Toys he had flung on his back,
And he looked like a pedler just opening his pack.
His eyes—how they twinkled! his dimples how merry!
His cheeks were like roses, his nose like a cherry!
His droll little mouth was drawn up like a bow
And the beard of his chin was as white as the snow;
The stump of a pipe he held tight in his teeth,
And the smoke it encircled his head like a wreath;
He had a broad face and a little round belly,
That shook when he laughed, like a bowlful of jelly.
He was chubby and plump, a right jolly old elf,
And I laughed when I saw him, in spite of myself;

(aus A Visit from St. Nicholas, 1822)

Trotzdem - für mich kommt an Weihnachten nicht der Weihnachtsmann, sondern das Christkind (lt. Wikipedia eine Erfindung von Martin Luther) - und Schokonikoläuse ohne Zipfelmütze finde ich auch schöner.

Engel


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Frohe Weihnachten

Montag, 24. Dezember 2007 um 13:36 von Ro

 

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Advent

 

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1897)


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