Geschützt: das Mädels-Wochenende …
Donnerstag, 29. Dezember 2011 um 12:54 von KeTags: 2011| Mädels-Wochenende| München| Urlaub| Winter
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Ich liebe Schnee. Vor allem, wenn er frisch vom Himmel fällt. Davon kann ich eigentlich auch gar nicht genug davon bekommen. Auch dann nicht, wenn ich eigentlich Kehrwoche hab’.
Nur leider hab’ ich von der vielen Pracht zur Zeit nicht viel. Das einzige, was ich gerade wirklich vom Schnee wahrnehme ist, dass ich morgens mein Auto ausgraben muss …

… und das ist nun wirklich eines der weinigen Dinge bzgl. Schnee, auf die ich eigentlich verzichten könnte
Heute waren Ke und ich bei Donvanone und FrauBü zum Putenessen eingeladen, um dann auch gleich meinen Gutschein, den ich zum Geburtstag erhalten hatte, einzulösen (der Gutschein war eines der beiden Geschenke, über das andere demnächst noch mehr):
Pünktlich zur klassischen Sonntag-Mittagessen-Zeit um 12:00 Uhr standen wir hungrig vor der Tür. Zum Glück hatten wir in weiser Voraussicht das Frühstück ausfallen lassen - gab’ es doch Unmengen an leckeren Sachen: Kartoffelpüree, Maismuffins, Maiskolben, leckere Bratenfüllung, feine Soße, Preiselbeeren, Rosenkohl, Knödel, Süßkartoffeln, passenden Wein aus der Pfalz und natürlich den Vogel!
Viel bleibt mir eigentlich nicht darüber zu sagen - außer:
Nochmal! Nochmal!
Es war wirklich total lecker!
Nach dieser hammermäßigen Schlemmerei sind wir dann zu dritt (FrauBü hat es leider nicht mehr vom Sofa hochgeschafft) mit Lu spazieren. Und das hat sich als richtiges Abenteuer entpuppt (ich weiß nicht, ob man es erkennen kann, aber der Weg war an vielen Stellen mit einer zentimeterdicken Eisschicht bedeckt (frage mich ja schon, wie das überhaupt passieren kann, das Wasser hätte ja eigentlich abfließen können)):
Sowas hab’ ich echt noch nie erlebt - man kennt das ja mal Stellenweise, aber der komplette Spazierweg war wirklich mit einer zentimeterdicken Eisschicht überzogen. Entsprechend lustig war das vorankommen mit Lu:
Alles in allem ein sehr netter, lustiger, kulinarisch wertvoller und unterhaltsamer Sonntag Mittag / Nachmittag! Danke nochmal an die beiden Köche für das wirklich sehr gelungene Essen. Mhhhhhhh. Wann gibt’s den nächsten toten Vogel?
Es tut sich was, hier im Blog. Da nun schon draußen in der Hauptstadt des Nebellandes eine Schneedecke die Erde verhüllt, wurde es natürlich höchste Zeit, das auch diese Seite wieder winterlicher wird. Deshalb gibt es mal wieder eine neue Titelleiste.
Und was macht man im Winter besonders gerne? Sich in eine dicke Decke auf’s Sofa kuscheln, Kerze anzünden und ein gutes Buch lesen. Um Platz für Lu zu schaffen haben wir den Großteil unserer Bücher ausgelagert. Damit wir nun selbst den Überblick nicht verlieren, gibt’s ab jetzt die (noch unvollständig erfasste) Büchersammlung von Ro und Ke und in der Sidebar jeweils die Bücher, die wir aktuell lesen. Es wird zwar noch ein wenig dauern, bis wir alle Bücher auch sortiert und bewertet haben, bestimmt wird sich da das Layout etc. noch 100x ändern, aber irgendwie muss man ja anfangen. An dieser Stelle mal wieder ein Herzliches Dankeschön an den Donvanone - ohne ihn wär’ das mal echt nix geworden.
Da alle guten Dinge drei sind gibt es nun endlich - nach reiflicher Überlegung - auch mehr Beiträge über Lu. Allerdings passwortgeschützt nur für die Familie. Schließlich kann Lu noch nicht selbst entscheiden, ob er seine Lebensgeschichte für alle zugänglich nachzulesen haben möchte …
Es wird allerdings noch ein wenig dauern, bis wir die (rückdatierten) Lu-Beiträge auch online haben. Also bitte nicht ungeduldig werden!
Heute in der Therme in Bad Wörishofen mit einem Cocktail in der Hand im Sprudelbecken unter echten Palmen liegend kam uns die Idee, dass man ja eigentlich mal eine Wohlfühl-Bäder-Testreihe starten könnte.
Später im Solebecken schwebend fanden wir die Idee dann aber viel zu anstrengend.
Und dann schließlich, als uns im Thermalbecken draußen unter freiem Himmel sachte die Schneeflocken entgegenrieselten und uns doch nie erreichten waren wir der Meinung, dass es eh’ nirgends schöner sein könnte.
Mei, schee war’s schon. Immerhin hab’ ich fast 10 Seiten für meine Diss. geschafft. Was wirklich mal Rekord ist.
Schee war aber, dass ich trotz der vielen Arbeit doch auch noch ganz viel Zeit für meine Holde hatte, so dass mir das Wochenende im Rückblick gar nicht so stressig vorkam.
Wenn mich was gestresst hatte, dann am Samstag die Spezialisten von Autofahrer im Parkhaus. Ganze 20 Minuten sind wir da einem hinterher gefahren (naja, “fahren” ist übertrieben), der fast alle 10 Meter mitten drin stehen geblieben ist, um zu kucken, ob nicht grad’ jemand wegfährt. Leute, wenn da draußen in der riesigen Anzeige steht: “noch 15 freie Plätze”, dann sind da auch noch 15 freie Plätze. Die müssen nicht erst frei werden! Das schöne war dann noch, dass sich hinter uns alles bis zur Einfahrt staute und damit die Ausfahrt auch blockiert war. Super! Zum Ruhig bleiben hilf dann nur noch “Take 5″ vom Dave Brubeck Quartett (Danke Schwiemu!).
Vom Rest des Wochenendvergnügens muss meine Holde berichten. Ein Highlight für mich war dann vor allem noch die leckere Schwarzwälder-Kirsch-Torte (ess’ ich sonst nie, aber heute hat’s mich irgendwie g’luscht) und das leckere Stück Tiramisu vom Italien-Konditor (nein, Lustgebildekünstler sollte man sagen), der heute am Sonntag rein zufällig noch seine Pforten offen hatte. Ich habe selten solch’ ein leckeres Stück Kuchen gegessen!

Samstags ausgeschlafen, am Nachmittag was Leckeres in einem netten Kaffee getrunken (Gewürztee mit Orangensaft und Vanillesirup - und für den besten Ehemann von allen gab’s einen Winter-Milchkaffee) und Bagles gegessen. Dann noch ein bisschen im Bücherladen stöbern und abends lecker warmen Glasnudelsalat mit Rindfleisch und Brokkoli (gekocht von d.b.E.v.a.) serviert bekommen. Dazu dem neuen Hörbuch gelauscht mit Kerzenschein und Kuscheldecke.
Und am Sonntag ein bisschen rumgebastelt mit Resten aus meiner Perlenkiste:

Danach noch die letzten Sonnenstrahlen auf dem Eselsberg eingefangen…

Mei, war des schee…
Seifen sieden ist toll! Seifen sieden bedeutet nämlich, sich neue Duft- und Farbkombinationen auszudenken, neue Wirkstoffe auszutesten, dem Rohstoff -Fett und Lauge- neue Form und Konsistenz zu geben. Das macht Spaß - und wer einmal damit angefangen hat, kann wirklich nicht mehr damit aufhören.
Das kann auch mal soweit gehen, dass man im Supermarkt sich irgendwelche Süßigkeiten kauft, nur weil das Plastikdings, wo das Zeugs drinsteckt eine prima Seifenform abgibt.
Oder man den Einkaufswagen zu 80% mit Ölen und Fetten voll hat und der klägliche Rest mit essbaren Sachen notdürftig aufgefüllt ist. (Müsst ihr echt mal testen, die Blicke an der Kasse muss jeder mal mitgemacht haben - oder bilde ich mir das jedesmal nur ein, wenn ich 3 Großpackungen Cremana, 8 Päckchen Palmin, 3 Flaschen Olivenöl, 2 Flaschen Rapsöl und zwei Fertigpizzen auf das Laufband lege?)
Wer mehr über das Thema wissen will, ist bei Claudia Kaspar auf www.naturseife.com bestens beraten.
So, und hier gibt’s noch ein paar Impressionen zur letzten Seifensiedeaktion:
Und wen es interessiert, hier das Rezept für meine Gesichtsseife:
SaSeHo Gesichtsseife
500 g Rapsöl
500 g Olivenöl
400 g Kokosnussöl
400 g Palmöl
300 g Sheabutter
270 g NaOH
400 g dest. Wasser
200 g Sahne
Dazu noch Haferkleie, Holunderfarbpigment, je 10ml Eukalyptus, Zitroneneukalyptus und Lavendel ÄÖ,
ca. 3 El Honig und 10ml Seidenprotein.
Hat sich übrigens schon bewährt! Ich benutze sie sehr gerne, vor allem die hohe Überfettung (11%!!!) machen sie zur perfekten Winterseife :-).
Falls jemand das Rezept nachmachen möchte - bitte immer zuerst auf dem Seifenrechner checken, ob alles passt - Tippfehler können immer mal passieren…
Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir ähnliches Wetter (fragt meine Mutter, sie weiß sowas - sie schreibt nämlich alles auf.)
Und letztes Jahr um diese Zeit haben wir deshalb auch spontan die Zelte abgebrochen und die Sachertortentestreihe in Wien gestartet.
Das klappt aus verschiedenen Gründen dieses Jahr nicht, aber wenigstens gibt’s ein paar nette Erinnerungen daran. Das hilft ja schon mal ganz gut - und Torte vom hiesigen Konditor…

Gewonnen hat übrigens ganz klar das Cafe Central.
“Das Cafe Central ist nämlich kein Kaffeehaus wie andere Kaffehäuser, sondern eine Weltanschauung, und zwar eine, deren innerster Inhalt es ist, die Welt nicht anzuschauen. Was sieht man schon?” Alfred Polgar
Hier findet man die weltbeste Sachertorte, nettes Personal im Frack, bunt gemischtes Publikum (vom schrägen Künstlertypen bis zum Geschäftsmann ist alles dabei), tolles Ambiente und leckeren Einspänner (Kaffee mit Sahnehaube). Hach… ich glaub, morgen gibt’s ein winziges Stückchen Sachertorte zum Mittagessen