Einträge mit Tag ‘Woosh’

 

Ein Besuch im Mercedes-Benz Museum

Sonntag, 9. März 2008 um 22:59 von RoKe

Ro sagt:

“Lassen Sie sich faszinieren von der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft des Automobils….” - so heißt es auf dem Eintrittsgutschein, den ich für meine Holde bekommen hab’. Na, da gehen wir doch mal hin - aber ein wenig besorgt war ich ja schon. Ob das was ist für meine Seifensiederin? Ein Daimlermuseum? Mit Autos und Maschinen - dem Inbegriff deutscher Männlichkeit?
Schon der Weg dorthin war beschwerlich - wie immer am Samstag auf der A8: Stau. Und hübsch’ ist er auch nicht der Weg, geht es doch die letzten Kilometer nur durch die Gewebeparks direkt an der B10. Da kommt einem das futuristisch anmutende Gebäude des Museums irgendwie noch mehr wie in Ufo vor.
Im Museum geht es von der Kassenhalle erst mal 8 Stockwerke nach oben. Dort oben angekommen gleich mal mein Highlight: die Erfindung des Automobils. Diese kutschenartigen Dinger haben’s mir einfach angetan - und natürlich: die Standuhr von Gottlieb Daimler. Aber mein Schatz wurde schon hier hibbelig: Wann geht’s denn weiter? Ich hab’ genau gesehen, dass sie die Augen verdreht hat! Ohh jee, dacht’ ich mir!

Collage MB-Museum, Roland (1)

Aber meine Sorgen waren unbegründet: das Museum ist wirklich super gemacht! Auf jeder Ebene erwartet einen eine andere Epoche des Automobils. Interessant erzählt und mit vielen netten Details. Zwischen den Ebenen führen Rampen nach unten, am Rand dann immer verschiedene Schlaglichter der Geschichte, so dass man gleichzeitig noch ein Streiflicht von 100 Jahre Weltgeschichte erfährt. Über die (kostenlosen) Guides kann man sich gezielt über das eine oder andere näher informieren. Dabei hat man dann immer mehrere Optionen: Grundlagen, Zeitgeschichte, Technik oder einen Audioeinspielung für Kinder.

Collage MB-Museum, Roland (2)


Ke sagt:

Also, das Wetter war ja schon mal passend - grau und trüb. Eigentlich genau richtig, um endlich mal wieder ins Museum zu gehen - hatten wir ja schon lange vor. Über das Mercedes-Benz-Museum hatte ich seither nur Gutes gehört, vor allem die Architektur soll wirklich sehenswert sein. Aber zusammen mit dem besten Ehemann von allen? Wie ich es geahnt hatte:
Bereits bei der ersten Station verweilte mein Holder geschlagene 25 Minuten -
um 3 (!!!) in Worten: drei alte motorisierte Kutschen anzugucken.

Aber mal von Anfang an: Schon die Eingangshalle ist echt toll gemacht: 3 futuristische Aufzüge in Kapselform bringen die Gäste in den obersten Stock. Von dort aus geht es dann spiralförmig auf Rampen nach unten. Besonders toll fand ich, dass eben nicht nur alte Autos ausgestellt sind (wobei die zugegebenermaßen zum Teil echt nett anzusehen waren), sondern man auch ein paar Streiflichter des Zeitgeschehens einem die Zuordnung der Entstehungszeit der unterschiedlichen Mobile leichter machen.

Collage MB-Museum, Kerstin

Aber, ohne Spaß - die Architektur ist einfach nur genial. Wände, die sich gegenseitig zu verschlingen scheinen, kaum eckigen Elemente. Die einzelnen Stockwerke gehen fast unmerklich ineinander über. Und erst das Licht! Egal, wo man hinsieht - man glaubt sich mitten in einem Kunstwerk, in dem die normalen architektonischen Prinzipien außer Kraft gesetzt scheinen.
Ich bin ehrlich begeistert. Dieses Bauwerk ist bestimmt nicht nur für Autofreaks interessant.
Nur die Butterbrezn sind zu teuer ;-)

Einzelbild MB-Museum, Kerstin




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Mei war des schee…

Sonntag, 3. Februar 2008 um 23:45 von RoKe

Ro sagt:

Mei, schee war’s schon. Immerhin hab’ ich fast 10 Seiten für meine Diss. geschafft. Was wirklich mal Rekord ist.

Schee war aber, dass ich trotz der vielen Arbeit doch auch noch ganz viel Zeit für meine Holde hatte, so dass mir das Wochenende im Rückblick gar nicht so stressig vorkam.

Wenn mich was gestresst hatte, dann am Samstag die Spezialisten von Autofahrer im Parkhaus. Ganze 20 Minuten sind wir da einem hinterher gefahren (naja, “fahren” ist übertrieben), der fast alle 10 Meter mitten drin stehen geblieben ist, um zu kucken, ob nicht grad’ jemand wegfährt. Leute, wenn da draußen in der riesigen Anzeige steht: “noch 15 freie Plätze”, dann sind da auch noch 15 freie Plätze. Die müssen nicht erst frei werden! Das schöne war dann noch, dass sich hinter uns alles bis zur Einfahrt staute und damit die Ausfahrt auch blockiert war. Super! Zum Ruhig bleiben hilf dann nur noch “Take 5″ vom Dave Brubeck Quartett (Danke Schwiemu!).

Vom Rest des Wochenendvergnügens muss meine Holde berichten. Ein Highlight für mich war dann vor allem noch die leckere Schwarzwälder-Kirsch-Torte (ess’ ich sonst nie, aber heute hat’s mich irgendwie g’luscht) und das leckere Stück Tiramisu vom Italien-Konditor (nein, Lustgebildekünstler sollte man sagen), der heute am Sonntag rein zufällig noch seine Pforten offen hatte. Ich habe selten solch’ ein leckeres Stück Kuchen gegessen!

Schwazrwälder-Kirsch


Ke sagt:

Samstags ausgeschlafen, am Nachmittag was Leckeres in einem netten Kaffee getrunken (Gewürztee mit Orangensaft und Vanillesirup - und für den besten Ehemann von allen gab’s einen Winter-Milchkaffee) und Bagles gegessen. Dann noch ein bisschen im Bücherladen stöbern und abends lecker warmen Glasnudelsalat mit Rindfleisch und Brokkoli (gekocht von d.b.E.v.a.) serviert bekommen. Dazu dem neuen Hörbuch gelauscht mit Kerzenschein und Kuscheldecke.

Und am Sonntag ein bisschen rumgebastelt mit Resten aus meiner Perlenkiste:
collage7.jpg
Danach noch die letzten Sonnenstrahlen auf dem Eselsberg eingefangen…
collage9.jpg
Mei, war des schee…




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You are the Star

Sonntag, 27. Januar 2008 um 16:51 von RoKe

Ro sagt:

Meine bessere Hälfte liebt Psychotests. Und via Nils Hitze habe ich mal wieder einen gefunden. Toll, dachte ich mir. Das ist doch die Gelegenheit unseren Woosh auf die Probe zu stellen. Hier würde sich offenbaren, dass wir beide viel zu verschieden sind und es ein Wunder ist, dass wir es schon über 7 Jahre miteinander ausgehalten haben. Mit klopfendem Herzen habe ich den Test ausgefüllt und meiner Holden denselben unabhängig von mir auch machen lassen. Tja, seht selbst. Nicht nur, dass wir das gleiche Kartenset gewählt haben - nein, scheinbar sind wir uns doch gar nicht so unähnlich. Langweilig *grins*!

You are The Star

Hope, expectation, Bright promises.

The Star is one of the great cards of faith, dreams realised

The Star is a card that looks to the future. It does not predict any immediate or powerful change, but it does predict hope and healing. This card suggests clarity of vision, spiritual insight. And, most importantly, that unexpected help will be coming, with water to quench your thirst, with a guiding light to the future. They might say you’re a dreamer, but you’re not the only one.

What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.


Ke sagt:

Was soll ich sagen. Ich hab den Test gemacht (Ich lieeeeeebe solche Tests… *gg*), hab mir ein Kartenset ausgesucht und das Ergebnis meinem Gatten präsentiert. Er hat etwas komisch geguckt, Unverständliches in seinen Wochenendbart gebrummelt und dann nur gemeint - so geht das nicht, das können wir nicht bloggen.

:-) Können wir wohl. Aber ich frage mich ja doch immer wieder, wenn wir uns so ähnlich sind, warum ich immer Vollkorntoast will und er auf sein blödes ungesundes Buttertoastbrot besteht… *grübel*

You are The Star

Hope, expectation, Bright promises.

The Star is one of the great cards of faith, dreams realised

The Star is a card that looks to the future. It does not predict any immediate or powerful change, but it does predict hope and healing. This card suggests clarity of vision, spiritual insight. And, most importantly, that unexpected help will be coming, with water to quench your thirst, with a guiding light to the future. They might say you’re a dreamer, but you’re not the only one.

What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.




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Also bloggen wir eben getrennt ….

Dienstag, 22. Januar 2008 um 00:27 von Ro

Jetzt haben wir uns schon die Arbeit mit dem Woosh gemacht, und bisher waren’s dann glatt erst mal zwei gemeinsame Artikel.

Aber damit ich mit meiner Holden einen gemeinsamen Blogbeitrag schreiben könnte, müsste ich ihr erst mal wieder über den Weg laufen.
Heute hat das schon mal nicht geklappt: bin um 6 Uhr aufgestanden, dann 2 Stunden zu Hause für die Diss. arbeiten und dann ab in die Arbeit. Dort den ganzen Tag im Besprechungszimmer verbracht, danach noch schnell den täglichen Buro-Email-Wahnsinn (das mach’ ich immer jeden Tag. In meinem Arbeits-Email-Ordner - ganz im Gegensatz zum privaten Email-Account - herrscht da strikte Clean-Desk-Mentalität) abgearbeitet, nur um nahtlos zum geschäftlichen Dinner zu gehen. Bei Erika war’s wie immer super lecker, aber es hat sich halt doch in die Länge gezogen, so dass es nun schon Dienstag ist. Meine Holde schläft natürlich schon. Tief und fest.

Also bloggen wir eben getrennt … vorerst.


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Oh, Ohoo, ….

Montag, 14. Januar 2008 um 22:46 von RoKe

Ro sagt:

Tage vorher geht’s schon wieder los. Meine Holde springt mit ätherischen Ölen (oder was weiß ich was) durch die Wohnung, hält mir die Dinger unter die Nase, springt auf und ab und meint “Und?”. Dann weiß ich schon, was wieder ansteht: Seifenalarm. Ja, richtig gelesen. Meine kleine Hexe siedet nämlich Seifen. Selbst. Und das nicht erst seit gestern.

Ein paar Tage Schonfrist habe ich dann noch. So eine Seifensiedeaktion will nämlich geplant sein. Jedesmal das gleiche Schauspiel: es müssen erst die aktuellen einschlägigen Seifenseiten im Internet durchforstet werden (dabei ist natürlich unwichtig, dass es auch noch Leute in der Wohnung gibt (mich!), die auch mal ihre Emails abrufen wollen würden). Dann verwandelt sich die Küche nach und nach in ein Hexenlaboratorium. Seifenformen, Öle, Naturfarben, Duftproben. Die ganze Wohnung riecht mittlerweile nach einer Mischung aus Omas Lavendelkissen, Koalabären und Vanilleschoten.

Und dann kommt der Tag X - ich kann nur hoffen, rechtzeitig zu flüchten …

Oder wie würdet ihr reagieren, wenn Eure Liebste auf einmal so vor Euch steht:

Kerstin beim Seifensieden - II


Ke sagt:

Nach fast 5 Wochen Abstinenz hat mich die Seifenlust wieder gepackt und ich überlege schon seit einigen Tagen, was es diesmal werden soll. Eigentlich wollte ich ja eine Art “Spiegeleiseife” machen - als Geburtstagskuchenersatz für den besten Ehemann von allen.
Leider hat die Lieferung der PARFÜMÖLE (geht ja schon mal gar nicht) zu lange gedauert, und zweitens hat die beste Trauzeugin von allen auf komplett natürliche Zutaten bestanden.

Nun gut. Mein Holder ist generell für die Zusammenstellung von riechbaren Düften weniger geeignet. Schon gar nicht für die Bewertung der selbigen. Mehr als ein “hmm” oder “hmmhmmm” kann ich ihm bei Lavendel - Eukalyptus - Zitroneneukalyptus (aus Portugal !!) nicht entlocken. Und am Ende hüpft er dann doch wieder wie Rumpelstilzchen um die Seifenschale :-).

Trotzdem hat er sich erst mal im Wohnzimmer verkrochen (Angst?), aber er war dann ganz ganz tapfer, ist für mich drei Mal in den Keller gejumpt und hat sogar sein bestes Olivenöl geopfert (hab mal wieder vergessen VORHER zu gucken, was ich noch da hab *augenverdreh*).

Und so sieht sie aus, meine Sahne-Seide-Honig-Gesichtsseife mit Lavendel-Koaladuft:

Sahne-Seide-Honig-Gesichtsseife mit Lavendel-Koaladuft




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