Urlaubstag

Montag, 28. April 2008 um 22:46 von Ke

Heute habe ich (unter anderem) mal wieder meine Perlenkiste ausgepackt und ein wenig experimentiert.

Das ist dabei herausgekommen:

p1000740.JPG

Die dicke Perle ist ein Mitbringsel aus Berlin, die Perlenkappe ist der Rest ein sehr schrecklichen Kette, die gleich nach dem Kauf ausgeschlachtet und verwertet wurde…, und der kleine Buddhakopf stammt aus dem Perlenladen in Ulm.
Manchmal fügt sich eins und eins zusammen und man hat den Eindruck, die einzelnen Teile haben nur aufeinander gewartet… *freu*


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Madonha

Ein schöner Blickfang und sicher einzigartig!
Bei “Knopf und Perle” würde ich, wenn möglich, auch häufiger stöbern, wobei auch meine eigene Sammelkiste so einiges hergibt. Das Ergebnis ist meist “wertvoller” Schmuck, den man besonders liebt.

 
 
Ke

@Madonha: Ohhhh! Noch eine Perlensammlerin!!! :-D In Ulm gibt es noch einen Perlenladen - am Kornhausplatz. Ich war selber noch nicht drin, aber das kann nicht mehr lange dauern… ;-)

 
 
Madonha

Das Geschäft am Kornhausplatz ist für mich leider genau so weit entfernt wie “Knopf und Perle”. Wir haben zwar in erreichbarer Nähe auch einen relativ großen Laden für Bastelbedarf, aber die Preise dort sind Apotheken-Preise. Habe mir vor kurzem Modeschmuck aus einer Kruscht-Kiste im Billig-Laden gekauft (heruntergesetzt, zum Teil auch beschädigt), um ihn dann auseinander zu nehmen und aus den Einzelteilen meinen individuellen Schmuck herzustellen. Das war wesentlich preiswerter, als einzelne Perlen aus dem Bastelladen.
Meine jüngere Schwester hat mich schon zu Kinderzeiten als “Schmucklerin” bezeichnet. Ich habe schon immer sehr gerne die unterschiedlichsten Fundstücke verarbeitet und dem entsprechend auch nicht nur Perlen gesammelt. Ganz früher, als mein Budget noch sehr klein war, bastelte ich meinen Schmuck aus Steinen, Muscheln, Körnern und Kernen, Kokosnuss-Schale, auch Knöpfen, Papier und vielem mehr. Ich habe das Material aufgezogen auf Kordel oder Nylon, hab es verhäkelt, eingeflochten, geklebt, mit Makramee-Technik geknotet oder gedrahtet. Später hab ich mir Perlen selbst aus Fimo gefertigt, dann aus Ton und zu guter letzt habe ich Glas und Spiegelstücke in Tiffany-Technik verarbeitet. Leider fehlen mir immer wieder viele Stunden am Tag, um alle meine Ideen umzusetzen und meinen inzwischen recht umfangreichen Material-Mix kreativ zu nutzen. Aber es macht immer noch viel Spaß.

 
 
Ke

@Madonha: Also, ich würde sagen, beim nächsten Besuch in Ulm stehen beide Läden auf alle Fälle auf der ToDo-Liste ;-) In meiner Kindheit habe ich eigentlich nur diese Freundschaftsbändchen geknüpft, das mit dem Kettenmachen ist erst viel später gekommen. (Mit 16 seltsam knubbelige Glasperlen aus dem Weltladen auf eine Lederschnur fädeln und irgendwie um den Hals drapieren war DER Renner *lach*) Ich find’s toll, wenn Menschen kreativ sind!

 
 
Von der Trauzeugin

…….kann mich nur anschliessen, ist wirklich sehr schön!!!!!!

 
 
Ke

@diebesteTrauzeuginvonallen: Oioioi, da werd ich ja gleich ganz rot… ;o)
Berlin ist einfach die beste Perlenfundgrube…

 

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